Karl Stojka
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Verschleppung von Wien nach Auschwitz
Zoom: Bild: Deportation
zurück   »Im März 1943 wurden meine Mutter und die Kinder verhaftet. Ich war gerade in der Schule, da kamen vier oder fünf SS-Männer in die Klasse. Alle Schüler mussten aufstehen und mit dem Deutschen Gruß ›Heil Hitler‹ grüßen. Auch ich tat das. Die Lehrerin, sie hieß Fischer, ließ uns setzen und rief dann mich zu sich. Die Männer nahmen mich mit. Sie führten mich nach Hause, wo schon SS und Gestapo warteten. Die Mutter sagte zu mir ›Gott sei Dank, dass du da bist‹ dann mussten wir auf einen Lastwagen steigen und unser Heim Wien 16. [Bezirk], Paletzgasse 42 verlassen. Wir wurden ins Polizeigefängnis Roßauerlände gebracht. Dort befanden sich in den Zellen und auf den Gängen Hunderte Zigeuner. Nach etwa zwei bis drei Tagen mussten wir in einen Zug einsteigen, und es ging nach Auschwitz-Birkenau

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