Leichte Sprache

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Share on print

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Auf dieser Internet-Seite geht es um
die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Eine Stiftung ist eine Einrichtung.
Diese Einrichtung kümmert sich um einige Denkmäler.
Auf der Internet-Seite geht es um diese Denkmäler.
Hier finden Sie Erklärungen in Leichter Sprache.
Leichte Sprache ist für alle Menschen gut zu verstehen.

Aber für diese Menschen ist Leichte Sprache besonders wichtig:

  • Menschen mit Lern-Schwierigkeiten
  • Menschen, die nicht so gut lesen können und
  • Menschen, die nicht so gut Deutsch können.

Geschichte

Früher gab es in Deutsch-Land eine Partei.
Die Partei hieß so: National-Sozialistische Deutsche Arbeiter-Partei.
Das ist die Abkürzung von dem Namen: NSDAP.
Die Mit-Glieder der Partei heißen so: National-Sozialisten.
Adolf Hitler war der Chef von dieser Partei.

Die National-Sozialisten haben einige Jahre
in Deutschland bestimmt, was gemacht wird.
Und wie es gemacht wird.
Diese Zeit nennt man so: National-Sozialismus.

In dieser Zeit gab es den 2. Welt-Krieg.
Die National-Sozialisten haben den Krieg angefangen.

Außerdem haben die National-Sozialisten
sehr viele Menschen töten lassen.
Diese Menschen wurden getötet:

  • Juden
    Erklärung:
    Juden sind Menschen, die zum Judentum gehören.
    Das Judentum ist eine Religion.
  • Sinti und Roma
    Erklärung:
    Das sind verschiedene Gruppen von Menschen.
    Die Gruppen haben eine eigene Sprache und Kultur.
    Sie leben in Europa.
  • Menschen mit Behinderungen
  • Menschen mit psychischen Krankheiten
  • Homosexuelle
    Erklärung:
    Das sind Männer, die Männer lieben.
    Oder Frauen, die Frauen lieben.

Sie alle sind Opfer der National-Sozialisten.
Das bedeutet: Die Menschen haben nichts Schlimmes getan.
Trotzdem sind sie ermordet worden.

In Berlin gibt es mehrere Denkmäler.
Die Denkmäler stehen an verschiedenen Orten in der Stadt.
Sie sollen uns an die ermordeten Menschen erinnern.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
ist eine Einrichtung.
In der Einrichtung arbeiten Menschen.
Die Menschen kümmern sich um die 4 Denkmäler.
Das tun sie zum Beispiel:

  • Sie passen auf, dass die Denkmäler sauber sind.
  • Sie passen auf, dass die Technik funktioniert.
  • Sie organisieren Kurse, Vorträge und Ausstellungen.
  • Sie schreiben Hefte als Erklärung zu den Denkmälern.
  • Sie sprechen mit Menschen, die in der Zeit gelebt haben.
    Das schreiben sie auf.

Wir dürfen nie vergessen, was damals passiert ist.
Darum gibt es die Stiftung.
Und die 4 Denkmäler.

Das sind die 4 Denkmäler:

Das ist unsere Adresse:
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Georgenstraße 23
10117 Berlin

Haben Sie Fragen?
Oder wollen Sie mehr wissen?
Dann rufen Sie uns an.
Oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Telefon: 030 – 26 39 43 0
E-Mail: info[at]stiftung-denkmal.de

Die Texte wurden durch Karin Schütt, AnWert – Arbeit und Bildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten, in Leichte Sprache übertragen und geprüft durch Sandra Koch und Paul Trenner.

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Bild: Stelenfeld

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas
steht in der Mitte von Berlin.
Es ist die wichtigste Gedenk-Stätte zum Holocaust in Deutsch-Land.
Holocaust ist das schwere Wort für die Verfolgung
und die Ermordung der europäischen Juden
in der Zeit der National-Sozialisten.

Mehrere Menschen hatten die Idee so ein Denkmal bauen zu lassen.
Sie haben lange Geld gesammelt.
Und sie haben mit vielen Menschen gesprochen.
Dann wurde das Denkmal gebaut.
Nach einer Idee von Peter Eisemann.

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas besteht aus 2 Teilen.

Der eine Teil heißt so: Stelen-Feld.
Das ist ein Feld auf dem viele Stein-Blöcke stehen.
Die Stein-Blöcke sind unterschiedlich hoch.

Der andere Teil heißt so: Ort der Information.
Der Ort der Information ist eine Ausstellung.
Dort gibt es Erklärungen zur Verfolgung
und Ermordung der Juden in Europa.
Es wird auch gezeigt, wo das passiert ist.

Angebote für Besucher:

Hör-Führung in Leichter Sprache
Das sind Erklärungen zur Ausstellung in Leichter Sprache.
Die Hör-Führung dauert 1 Stunde.
Sie bekommen dazu ein besonderes Gerät.
Mit dem Gerät können Sie sich Erklärungen zur Ausstellung anhören.
Das Gerät können Sie sich am Eingang holen.
Preis: kostenlos

Führungen für Gruppen
Es gibt auch Führungen in Leichter Sprache.
In den Führungen ist genug Zeit zum Nachdenken.
Und für Pausen.
Die Führung dauert 2 Stunden und 30 Minuten.
An der Führung können 12 Personen teilnehmen.
Preis: 50 Euro

Adresse:
Cora-Berliner-Straße 1
10117 Berlin

Öffnungs-Zeiten Stelen-Feld:
Das Stelen-Feld ist immer geöffnet.

Öffnungs-Zeiten Ort der Information:

April, Mai, Juni, Juli, August und September:

Montag ist geschlossen.
An den anderen Tagen ist von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet.
Sie dürfen bis 19.15 Uhr kommen.

Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, März und April:

Montag ist geschlossen.
An den anderen Tagen ist von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.
Sie dürfen bis 18.15 Uhr kommen.

Preise:
Der Eintritt ist frei.

So kommen Sie zum Stelen-Feld und zum Ort der Information:

Bus:

100, TXL, S + U Brandenburger Tor
200, 347, M41, S + U Potsdamer Platz
M85, Ebertstraße

S-Bahn:

S1, S2, S25: Halte-Stellen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz

U-Bahn:

U2, Halte-Stellen Potsdamer Platz und Mohrenstraße
U6, Halte-Stelle Französische Straße

Über das Stelen-Feld und den Ort der Information
gibt es ein Heft in Leichter Sprache.
Das Heft gibt es als PDF-Dokument.
Das PDF-Dokument können Sie hier öffnen.
Und dann speichern oder ausdrucken.

Wichtige Hinweise für das Stelen-Feld:

  • Bitte passen Sie auf, dass kein Unfall passiert.

Das dürfen Sie nicht tun:

  • auf die Stein-Blöcke klettern
  • von Stein-Block zu Stein-Block springen
  • einen Hund oder andere Haus-Tiere mit-bringen
  • Rauchen
  • Lärm machen und
  • Alkohol trinken.

Wichtige Hinweise für den Ort der Information:

  • Am Eingang gibt es eine kurze Sicherheits-Kontrolle.
  • Dort werden Ihre Taschen von einem Gerät durch-leuchtet.
  • Wenn viele Besucher kommen, müssen Sie vielleicht kurz warten.
  • Kinder unter 14 Jahren sollten die Ausstellung
    nicht alleine an-schauen.
  • Bitte schalten Sie Ihr Mobil-Telefon aus.
  • Bitte geben Sie Ruck-Säcke und Taschen an der Garderobe ab

Denkmal für die im National-Sozialismus verfolgten Homosexuellen

Es gibt ein Denkmal für die ermordeten Homosexuellen.
Homosexuelle sind

Männer, die Männer lieben und
Frauen, die Frauen lieben.
Das Denkmal steht im Tiergarten.
Der Tiergarten ist ein Park in Berlin.

Das Denkmal ist ein sehr hoher, grauer Beton-Klotz.
In dem Beton-Klotz ist ein Loch.
Das sieht aus wie ein Fenster.

Sie können in das Fenster hinein-schauen.
Dann sehen sie einen Film.
In dem Film küssen sich zwei Männer.
Der Film läuft ständig.

Der Film ist ein Symbol.
Ein Symbol bedeutet etwas.
Es steht für andere Dinge.
Der Film steht für diese Dinge:

Im National-Sozialismus wurden Homosexuelle ermordet.
Auch heute verstehen viele Leute Homosexuelle nicht.
Manche Menschen zeigen, dass sie Homosexuelle nicht mögen.
Homosexuelle werden zum Beispiel beschimpft oder geschlagen.
Homosexuelle haben immer noch nicht
die gleichen Rechte wie andere Menschen.
Adresse:
Das Denkmal steht im Tiergarten.
Das Denkmal steht gegen-über dem Holocaust-Denkmal.
In der Ebertstraße.
10117 Berlin

So kommen Sie zum Denkmal:

Bus:

100, TXL, S + U Brandenburger Tor
200, 347, M41, S + U Potsdamer Platz
M85, Ebertstraße

S-Bahn:

S1, S2, S25: Halte-Stellen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz

U-Bahn:

U2, Halte-Stellen Potsdamer Platz und Mohrenstraße
U6, Halte-Stelle Französische Straße

Öffnungs-Zeiten Denkmal:
Das Denkmal ist immer geöffnet.
Im Denkmal läuft ein Film.
Der Film läuft ständig.

Denkmal für die im National-Sozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas

Sinti und Roma sind eine Gruppe von Menschen.
Sinti und Roma haben eine eigene Kultur und Sprache.
Sie leben in Europa.
In verschiedenen Ländern.
Sinti und Roma wurden von den National-Sozialisten
›Zigeuner‹ genannt.
Deshalb möchten viele Sinti und Roma
heute nicht mehr so genannt werden.
Sie finden das Wort ›Zigeuner‹ ist ein Beleidigung.

Im National-Sozialismus wurden viele Sinti und Roma ermordet.
Im Tiergarten gibt es ein Denkmal.
Das Denkmal erinnert uns an die ermordeten Sinti und Roma.

Das Denkmal hat Dani Karavan gemacht.
Es ist ein Brunnen.
In dem Brunnen ist ein Stein.
Den Stein kann man nach unten in das Wasser lassen.
Auf dem Stein liegt jeden Tag eine frische Blume.

Neben dem Denkmal stehen große Tafeln.
Da stehen Erklärungen über die ermordeten Sinti und Roma.

Adresse:
Das Denkmal steht im Tiergarten.
Im Simsonweg.
10557 Berlin

So kommen Sie zum Denkmal:

Bus:

100, 120, 123, 142, 147, 245, M85, M41, TXL: Halte-Stellen Reichstag/Bundestag und Hauptbahnhof

S-Bahn:

S1, S2, S25, S5, S7, S75: Halte-Stellen Brandenburger Tor und Hauptbahnhof

U-Bahn:

U55: Halte-Stellen Bundestag und Brandenburger Tor

Öffnungs-Zeiten Denkmal:
Das Denkmal ist immer geöffnet.

Wichtige Hinweise:

Sie betreten einen Gedenk-Ort.
Bitte sprechen Sie leise.
Bitte passen Sie auf, dass kein Unfall passiert.
Möchten Sie Fotos machen?
Möchten Sie einen Film an diesem Denkmal drehen?
Und die Fotos oder der Film sollen anderen Menschen gezeigt werden?
Dann müssen Sie bei der Stiftung fragen, ob das in Ordnung ist.
Das dürfen Sie nicht tun:

das Wasser-Becken betreten
Gegen-Stände in das Wasser werfen
Rauchen
Alkohol trinken
Grillen
Sport treiben. Zum Beispiel Skate-Board fahren.
Betteln
einen politischen Protest-Marsch durch-führen
politische Symbole oder Fahnen mit-bringen und
politische Symbole oder Fahnen am Denkmal
ankleben oder fest-machen.

Gedenk-Ort und Informations-Ort für die Opfer der national-sozialistischen Euthanasie-Morde

Im National-Sozialismus wurden auch Menschen mit Behinderungen
und psychisch kranke Menschen ermordet.
Die Menschen haben in großen Pflege-Anstalten gelebt.
Alle behinderten Menschen und psychisch kranke Menschen
wurden in Listen auf-geschrieben.
Die Listen haben Ärzte durch-gelesen.
Die Ärzte haben entschieden,
welche Menschen ermordet werden.
Das Aufschreiben der Menschen und die Ermordung der Menschen
nennt man so: Euthanasie-Morde.

Das alles wurde genau geplant.
Dazu brauchte man ein Büro.
Das war die Adresse von dem Büro:
Tiergartenstraße 4.
In Berlin.

Das Denkmal für die Euthanasie-Opfer steht in der Tiergartenstraße 4.
Also dort, wo das Büro gewesen ist.

Das Denkmal ist eine sehr lange, blaue und durchsichtige Glas-Wand.

Neben dem Denkmal stehen große Tafeln.
Da stehen Erklärungen zu den Euthanasie-Morden.

Adresse:
Tiergartenstraße 4
10785 Berlin

So kommen Sie zum Denkmal:

Bus:

200, M48, M85: Halte-Stellen Philharmonie, Kulturforum und Varian-Fry-Straße

S-Bahn:

S1, S2, S25: Halte-Stelle Potsdamer Platz

U-Bahn:

U2: Halte-Stelle Potsdamer Platz

Öffnungs-Zeiten Denkmal:
Das Denkmal ist immer geöffnet.

Wichtige Hinweise:

Sie betreten einen Gedenk-Ort.
Bitte sprechen Sie leise.
Bitte passen Sie auf, dass kein Unfall passiert.
Möchten Sie Fotos machen?
Oder möchten Sie einen Film an diesem Denkmal drehen?
Und die Fotos oder der Film
soll anderen Menschen gezeigt werden?
Dann müssen Sie
bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas fragen,
ob sie das tun dürfen.
Das dürfen Sie nicht tun:

Lärm machen
Rauchen
Alkohol trinken
Grillen
Skate-Boards, Fahrräder oder Inline-Skates benutzen
Müll weg-werfen
das Denkmal bemalen
Betteln
einen politischen Protest-Marsch durch-führen
politische Symbole oder Fahnen mit-bringen
politische Symbole oder Fahnen am Denkmal
ankleben und
politische Symbole oder Fahnen am Denkmal
fest-machen.

Demnächst

Veranstaltungsberichte

Werkstattberichte