Karl Stojka
Die Nazis inhaftierten immer wieder Sinti und Roma in Konzentrationslagern (KZ). Ende 1941 wurde auch Karls Vater im KZ Dachau, später im KZ Mauthausen eingesperrt und dort ermordet. Karls Schwester Kathi wurde 1942 ins Lager Lackenbach verschleppt. Als Karl gerade zwölf Jahre alt war, wurde er in der Schule verhaftet und zusammen mit seiner Mutter und seinen anderen Geschwistern in das so genannte Zigeunerlager von Auschwitz-Birkenau deportiert. Von dort kam er in das KZ Buchenwald und später in das KZ Flossenbürg. Er überlebte den Todesmarsch und wurde im April 1945 von amerikanischen Truppen befreit. Nach dem Krieg begann Karl Stojka zu malen, um mit den Mitteln der Kunst seine Verfolgungserfahrung zu verarbeiten. Wenn Du weiterblätterst, kannst Du seine Gemälde anschauen und lesen, was der Künstler dazu erzählt.