Christa M.
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Zoom: Patientenakte
zurück   Anhand von Christas Patientenakte kann man erforschen, warum sie zum Opfer der Nationalsozialisten wurde. Die Nazis verurteilten Menschen mit einer Behinderung zum Tode, weil sie diese für »lebensunwert« hielten. Die Diagnose Down-Syndrom (in Christas Patientenakte Mongoloide Idiotie genannt) wurde auch Christa zum Verhängnis. Die Ärzte bezeichneten Menschen mit dem Down-Syndrom fälschlich als »erbkrank«. Diese Brandmarkung diente den Nationalsozialisten als Grundlage zur Verfolgung von Menschen mit einer Behinderung. 1939 begannen die Nazis, diese Menschen in einer Kartei zu registrieren. Damit wurde der Massenmord an den Behinderten bürokratisch eingeleitet.

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