Christa M.
»Liebe Christa, für heute herzliche Grüße von Deinem Vater«
Christas Vater erkundigte sich regelmäßig bei der Heimschwester nach ihr und schickte seiner Tochter Briefe und Päckchen mit Lebensmitteln und Spielsachen.
1942 starb auch ihr Vater, der seine Tochter lieber bei Verwandten untergebracht hätte. Von da an hielt ihr Onkel Karl als Vormund die Verbindung zu ihr aufrecht. Wenige Monate nach dem Tod von Christas Vater wurde sie in das Heim nach Hadamar verlegt, wo sie schließlich ermordet wurde.