Veranstaltungsberichte

28. April 2011

Zeitzeugengespräch mit Margrit Wreschner-Rustow im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung »Der Prozess - Adolf Eichmann vor Gericht«

Am 28. April 2011 fand im großen Saal der Botschaft der Tschechischen Republik ein Zeitzeugengespräch mit Margrit Wreschner-Rustow statt. 1925 in Frankfurt/Main geboren, zählt sie zu den wenigen jüdischen Verfolgten, die von einer Begegnung mit dem SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann, dem »Spediteur des Todes«, berichten können. Sie hatte mit ihrer Schwester Charlotte die Lager Westerbork und Ravensbrück überlebt, als Eichmann sie Anfang 1945 im Ghetto Theresienstadt einem Verhör unterzog.
Mehr als 160 Gäste waren in die Botschaft gekommen und hörten der 86jährigen, die heute in New York lebt, fasziniert zu. Moderiert wurde das Gespräch von Dr. Christian Staffa, Geschäftsführer Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V..