Neues

29. Januar 2019

Ausstellung »Im Reich der Nummern. Wo die Männer keine Namen haben«

bis 31. Juli 2019, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Neues Museum, Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg

Über 6.300 jüdische Männer wurden nach den November-Pogromen 1938 in das KZ Sachsenhausen gebracht. Die große Mehrheit kam nach einigen Wochen unter der Auflage wieder frei, sofort aus Deutschland zu emigrieren. Viele haben deshalb überlebt. Wie wurde das Leben dieser Familien durch die erzwungene Emigration beeinflusst? Was erwartete die Emigranten in ihren Zufluchtsländern? Fanden sie eine neue Heimat? Diesen Fragen geht die Ausstellung aus der Perspektive der Kinder und Enkel jener Männer nach.

Die Ausstellung der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen sowie der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, vom Land Brandenburg – Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, vom Hauptstadtkulturfonds sowie der Axel Springer Stiftung.

Öffnungszeiten:
bis 14. März: Di bis So 8.30 – 16.30 Uhr
ab 15. März: täglich 8.30 – 18.00 Uhr
Information: 03301 810 921, www.sachsenhausen-sbg.de ,www.in-the-country-of-numbers.com

Veranstaltung am Donnerstag, 31. Januar 2019, 18.30 Uhr (Eintritt frei)
Ort: Besucherinformationszentrum
Exilerfahrungen von jüdischen Geflüchteten in Shanghai: Gespräch mit Lothar Prager(Sohn eines Sachsenhausen-Häftlings) und Dr. Miriam Bistrovic (Leo Baeck Institute)
Moderation: Dr. Astrid Ley (Gedenkstätte Sachsenhausen)

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung (Teilnahmegebühr: 3 Euro, erm. 2 Euro)
Treffpunkt: Besucherinformationszentrum
Sonntag, 17. März 2019, 14.00 Uhr
Sonntag, 12. Mai 2019, 14.00 Uhr: Kuratorinnen-Führung mit Dr. Astrid Ley
Sonntag, 21. Juli 2019, 14.00 Uhr

Führungen ab 8 Personen können nach Verfügbarkeit über den Besucherdienst derGedenkstätte gebucht werden: besucherdienst [at] gedenkstaette-sachsenhausen.de, Tel. 03301 200 200





Bild: Einladungskarte zur Ausstellung