Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde

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Der »Gedenkort für die Opfer der NS-›Euthanasie‹-Morde« am historischen Ort der Planungszentrale, in der Berliner Tiergartenstraße 4, erinnert an die Ermordung zehntausender Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten sowie »rassisch« und sozial unerwünschter Menschen. Eine begleitende Freiluftausstellung informiert über die Geschichte der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde mit ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart hinein.
Der Siegerentwurf der Architektin Ursula Wilms sowie des Künstlers Nikolaus Koliusis und des Landschaftsarchitekten Heinz W. Hallmann wurde am 2. September 2014 feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Denkmal

täglich 24h barrierefrei
zugänglich

ORT

Tiergartenstraße 4
10785 Berlin

KONTAKT

+49 30 26 39 43 – 0
info@stiftung-denkmal.de

Architekten Des Gedenkortes

Aufgrund des Beschlusses des Deutschen Bundestages vom November 2011 lobte das Land Berlin einen Gestaltungswettbewerb aus. Der Siegerentwurf der Architektin Ursula Wilms sowie des Künstlers Nikolaus Koliusis und des Landschaftsarchitekten Heinz W. Hallmann umfasst eine transparente blaue 24 Meter lange Glaswand, die auf einer zur Mitte leicht geneigten dunklen Fläche aus anthrazitgefärbtem Betonbelag verläuft. Eine begleitende Freiluftausstellung informiert über die Geschichte der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde mit ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart hinein. Das Konzept und die Inhalte der Freiluftausstellung wurden von dem Erkenntnistransfer-Projekt »Erinnern heißt gedenken und informieren« an der TU München erarbeitet, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt wurde.

Geschichte des Denkmals

Publikationen zum Denkmal

Angebote für Besucher

Initiativen und Partner

Barrierefreiheit

  • Es gibt keine hauseigenen Parkplätze. Die nächsten öffentlichen Behinderten-PKW-Stellplätze befinden sich am Eingang der Philharmonie in ca. 50 m Entfernung.
  • Die nächste Bushaltestelle ist »Philharmonie«.
  • Es gibt keinen offiziellen Eingang. Die Gedenkstätte ist von allen Seiten zugänglich.
  • Der Weg ist von der Oberflächenbeschaffenheit her leicht begeh- und befahrbar.
  • Der Weg hat eine Mindestbreite von 310 cm.
  • Die Exponate und dazugehörigen Informationen sind im Sitzen und Stehen einsehbar und lesbar.
  • Es sind keine Sitzgelegenheiten vorhanden.
  • Die Informationen werden schriftlich vermittelt und können als Film per Knopfdruck auch auf Bildschirmen per DGS abgerufen werden.
  • Es sind keine Induktionsschleifen vorhanden.
  • Assistenzhunde dürfen mitgebracht werden.
  • Die Informationen werden schriftlich vermittelt und sind taktil erfassbar (Braille- und Prismenschrift).
  • Die Gehwegbegrenzung ist visuell kontrastreich und taktil erfassbar. Es gibt teilweise taktil erfassbare Bodenindikatoren.
  • Name und Logo des Betriebes sind von außen klar erkennbar.
  • Das Ziel befindet sich in Sichtweite.
  • Es gibt einen Katalog in Leichter Sprache.

Besucherordnung

Wir bitten alle Besucher, sich der Würde des Ortes angemessen zu verhalten.

Der Besuch des Erinnerungsortes erfolgt ganzjährig auf eigene Gefahr.

Nicht gestattet sind die Nutzung von Inlineskates, Skateboards und Fahrrädern, das Verunreinigen und Anbringen von Schmierereien, Lärmen, Betteln, Abhalten politischer Demonstrationen, das Anbringen und Mitführen von politischen Symbolen und Fahnen, Rauchen, Grillen und der Genuss alkoholischer Getränke.

Foto-, Film- und Fernsehaufnahmen zu gewerblichen Zwecken bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Veranstaltungsberichte

Werkstattberichte