Die Ermordung zehntausender Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten sowie »rassisch« und sozial unerwünschter Menschen war das erste systematische Massenverbrechen des nationalsozialistischen Regimes. Sie gilt als Vorstufe zur Vernichtung der europäischen Juden.
Viele der an den Verbrechen beteiligten Ärzte waren nach Ende des Zweiten Weltkriegs weiterhin in ihrem Beruf tätig. Den Opfern verweigerten beide deutschen Staaten und Österreich ihre Anerkennung. Erst seit den 1980er Jahren entstanden in den früheren Tötungsanstalten und an anderen Tatorten Gedenkstätten und Erinnerungszeichen.
Die Teilnehmenden setzen sich mit Biographien, dem Gedenkort und seinen Gestaltungselementen auseinander und können ihre besonderen Interessen und Fragen in die Führung einbringen.
Hinweise zum Preis
Bitte beachten Sie: Für Buchungen unserer Bildungsangebote im Jahr 2027 gelten neue Preise.
Preise 2026: 85,00 EUR / 60,00 EUR (ermäßigt)
Preise 2027: 90,00 EUR / 65,00 EUR (ermäßigt)




