Führungen für »Integrations- und Orientierungskurse«

Die niederschwellige und dialogisch orientierte Führung in Einfacher Sprache richtet sich an die Teilnehmer der »Integrations- und Orientierungskurse«. Die Exkursion bietet sich im Anschluss an das Modul »Geschichte und Verantwortung« an.

Zu Beginn arbeiten die Teilnehmer in den Seminarräumen. Unter Verwendung historischer Fotos erarbeiten sie einen Zeitstrahl, der wesentliche Aspekte des Nationalsozialismus und die Eskalationsstufen des Holocaust veranschaulicht. Sie wenden dabei die bereits erlernte Technik der Bildbeschreibung an. In Kleingruppen und unterstützt durch Arbeitsaufträge setzen sich dann in der Ausstellung mit der Lebenswelt und der Verfolgung einer jüdischen Familie auseinander, die sie anschließend im Plenum vorstellen und deren Herkunftsland sie auf einer Landkarte verorten. Durch die Zusammenschau aller Familiengeschichten wird die europäische Dimension der Verfolgung und Vernichtung sichtbar.

Im oberirdisch gelegenen Stelenfeld werden die Teilnehmenden ermutigt, eine eigene Interpretation des abstrakten Kunstwerks zu entwickeln. In einem abschließenden Gespräch werden das Stelenfeld und die in der Ausstellung kennengelernten Gesichter und Geschichten zueinander in Beziehung gesetzt. Weiterhin wird über die Bedeutung gesprochen, die die Erinnerung an den Holocaust in Deutschland und Europa hat.

Dauer: 2 bis 2,5 Stunden
Preis pro Gruppe: kostenlos
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen
Sprache: Deutsch (Einfache Sprache)

Buchungsanfrage: über unser Buchungsformular oder unter besucherservice[at]stiftung-denkmal.de