Am Abend des 28. April hielt Uwe Neumärker im Rahmen des Kolloquiums »The Holocaust and its Contexts« vom Institut für Zeitgeschichte – Zentrum für Holocaust-Studien, im Historicum der LMU München, einen Vortrag über den Todesmarsch aus Königsberg und die darauffolgende Massenerschießung am Ostseestrand in Palmnicken Ende Januar 1945.
In einem vollständig besetzten Seminarsaal sprach Uwe Neumärker über die Zwangsarbeiter und Außenlager des Konzentrationslagers Stutthof in Ostpreußen, aus denen Tausende Häftlinge im Januar 2945 auf einen Todesmarsch zur Ostsee getrieben und dort erschossen wurden. Er berichtete von den wenigen namentlich bekannten Überlebenden, wie Maria Blitz und Eva Nagler, und über die Hintergründe, weshalb das größte Massaker auf deutschem Boden, jahrzehntelang dem Vergessen anheimfiel und weshalb das Thema erst seit einigen Jahren, nach und nach einer, wenn auch noch kleinen, aber breiteren Öffentlichkeit bekannt wird. Dem Vortrag schloss sich eine längere Diskussion und Fragerunde mit dem Publikum an.










