Am Ende ihres Rundgangs können sich die Besucher der Ausstellung in über 150 Videointerviews ausführlich mit den Lebensgeschichten von Verfolgten beschäftigen.
Die Interviews werden von der Stiftung selbst durchgeführt oder stammen von anderen Institutionen: Nur im Videoarchiv des Denkmals für die ermordeten Juden Europas wird ein Teil des bedeutenden Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies der Universität Yale öffentlich präsentiert. Darüber hinaus gehören Interviews aus dem »Archiv der Erinnerung« der Universität Potsdam, dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg und anderen Beständen zur Sammlung.
Alle Interviews sind in einer Datenbank erfasst und können an Computerterminals ausgewählt werden. Die Interviews werden dort ungeschnitten und in voller Länge präsentiert. Durch die vielfältigen Suchmöglichkeiten, die detaillierten Auswertungen und die Präsentation von Transkriptionen, Übersetzungen, Inhalts- und Themenverzeichnissen, Lebensläufen und Kurzbiographien lassen sich gezielt Passagen aus den mehrere Stunden langen Interviews ansteuern. Dadurch ermöglicht die Datenbank des Videoarchivs einzigartige Einblicke in diese für die Zukunft immer wichtiger werdende historische Quelle.
Einen kurzen Einführungsfilm zu den Recherchemöglichkeiten der Datenbank finden Sie hier.
Das Videoarchiv ist sonntags zu den Öffnungszeiten der Ausstellung für Besucher zugänglich.
Spezielle Einführungen in die Arbeiten des Videoarchivs können über den Besucherservice gebucht werden.


