GEDENKVERANSTALTUNG IN ERINNERN AN DIE ERMORDUNG DER LETZTEN SINTI UND ROMA IN AUSCHWITZ-BIRKENAU VOR 82 JAHREN
Am 2. August 2026, luden die Stiftung Denkmal, gemeinsam mit RomaTrial e.V., Romani Phen e.V., der Hildegard Lagrenne Stiftung und RomnoKher zur jährlichen Gedenkstunde am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas ein.
Vor 82 Jahren – in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 – ermordeten SS-Angehörige die verbliebenen 4.300 Sinti und Roma in den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau – zumeist als arbeitsunfähig eingestufte Frauen, Kinder und ältere Menschen. Seit 2015 ist der 2. August Internationaler Gedenktag an den Völkermord an Sinti und Roma.
Zum diesjährigen Gedenken begrüßte Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, die Teilnehmenden.
Anschließend verlasen Volodymyr Sherbakovn (Romanes aus der Ukraine), Daniel Weltlinger (Englisch) und Uwe Langhals (Deutsch) das Gedicht »Auschwitz« von Santino Spinelli.
Auf das Gedicht folgte ein Gespräch des Zeitzeugen Robert E. mit Agnes Krumwiede, sowie zwei Reden von Sissy Meinhardt, Hildegard-Lagrenne-Stiftung, und Estera Sara Stan, RomaniPhen e.V.
Die Veranstaltung wurde musikalisch von Daniel Weltlinger (Geige), Giovanni Steinbach (Gitarre), und Santino Bamberger (ebenfalls Gitarre) umrahmt.
Im Anschluss legten die Gäste und Teilnehmenden am Brunnen des Denkmals Blumen nieder und es wurden Kerzen rund um den Brunnen entzündet.

























