Am 29. und 30. April 2026 findet an der Humboldt-Universität Berlin (Festsaal, Luisenstraße 56) eine Fachkonferenz unter dem Titel »Polen-Denkmal: Konzepte und neue Perspektiven« statt.
Expertinnen und Experten aus Deutschland und Polen diskutieren Konzepte und neue Perspektiven für das geplante Denkmal zur Erinnerung an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs.
Sie sind herzlich eingeladen.
- Fachkonferenz zum Gestaltungswettbewerb für ein Denkmal für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges und die Opfer der deutschen Besatzung in Polen 1939 – 1945. Konzepte und neue Perspektiven
- 29. April 2026, 18 Uhr – 19.30 Uhr
- 30. April 2026, 10 Uhr – 19 Uhr
- Humboldt-Universität, Festsaal in der Luisenstraße 56, 10155 Berlin
- Programm
- Wir bitten um Anmeldung bis zum 27. April 2026 unter: dph@stiftung-denkmal.de
Hintergrund
Am 3. Dezember 2025 beschloss der Deutsche Bundestag die Errichtung des Denkmals auf dem Gelände der früheren Kroll-Oper in Berlin. Noch im Jahr 2026 soll ein offizieller Gestaltungswettbewerb durchgeführt werden. Für das Projekt zuständig ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt hat.
Die Konferenz
In vier Diskussionsforen kommen führende Expertinnen und Experten aus Deutschland und Polen zusammen. Erörtert werden die Entwicklung der Erinnerungskulturen in beiden Ländern seit 1989, der Vergleich europäischer Denkmäler zum Zweiten Weltkrieg sowie Fragen zu Zielgruppen. Die Ergebnisse werden Impulse für den soeben ausgeschriebenen Gestaltungswettbewerb liefern.
Zur Eröffnung am Abend des 29. April sprechen der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sowie die Ministerin für Kultur und Nationales Erbe Marta Cieńkowska. Keynotes halten Katrin Steffen (Nordost-Institut, Universität Hamburg) und Robert Traba (Instytut Studiów Politycznych PAN, Warschau).
Unter den Teilnehmenden am 30. April nehmen auf deutscher Seite nehmen u. a. Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit, der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, der Topographie des Terrors sowie des Deutschen Polen-Instituts teil. Aus Polen sind u. a. die Gedenkstätte Majdanek, das Museum des Warschauer Aufstandes, das Museum des Zweiten Weltkrieges (Danzig) und das Museum der Geschichte der polnischen Juden POLIN vertreten.
Das vollständige Konferenzprogramm finden Sie unter: Link zu Programmdetails.
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Kontakt:
Deutsch-Polnisches Haus, Gedenken – Begegnen – Verstehen, dph@stiftung-denkmal.de







