MAHNMAL FÜR DIE IM NATIONALSOZIALISMUS VERFOLGTEN UND ERMORDETEN ZEUGEN JEHOVAS
FESTAKT
24. Juni 2026, 11 Uhr
Großer Tiergarten, Nähe Goldfischteich / Ahornsteig, 10785 Berlin
Verkehrsverbindungen S + U-Bahn: Potsdamer Platz, Brandenburger Tor
Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt Sie zum Festakt am 24. Juni 2026 um 11 Uhr anlässlich der Einweihung des Mahnmals ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen ab 10.15 Uhr.
PROGRAMM
Es sprechen
Julia Klöckner MdB, Bundestagspräsidentin
Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien
Oliver Friederici, Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt Matthias Leeck, Künstler des Mahnmals
Clara-Denise Dörner, Urenkelin des Verfolgten Bruno Seide
Julius Glaser, Urenkel des Verfolgten Wilhelm Ruhnau
Musikalische Begleitung
Kammerorchester
Gedenken am Mahnmal
Dem Wunsch der Religionsgemeinschaft entsprechend, werden keine Blumen und Kränze niedergelegt.
Moderation
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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Anmeldung
Bitte beachten Sie, dass die einstündige Veranstaltung im Freien stattfindet. Es wird eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen geben. Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie aus gesundheitlichen Gründen einen Sitzplatz benötigen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen und können im Stehbereich an der Veranstaltung teilnehmen.
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 19. Juni 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de. Sie erhalten anschließend eine personalisierte Bestätigungs-E-Mail. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen, stimmen Sie zu, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.
Falls Sie nicht persönlich anwesend sein können, besteht die Möglichkeit zur Online-Teilnahme. Die Zugangsdaten folgen in Kürze.
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Hintergrund
Am 22. Juni 2023 beschloss der Deutsche Bundestag die Errichtung des Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas. Die christliche Glaubensgemeinschaft, die sich auch Ernste Bibelforscher nannte, wurde ab 1933 in Deutschland und ab 1938 auch im nationalsozialistisch beherrschten Europa systematisch verfolgt. Über 15.500 Zeugen Jehovas – Frauen und Männer – wurden inhaftiert, darunter 4.200 in Konzentrationslagern, wo sie mit einem »lila Winkel« stigmatisiert wurden. Mindestens 1.750 Zeugen Jehovas verloren ihr Leben.
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Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas wird durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.
Wir danken der Arnold-Liebster-Stiftung für ihre Unterstützung.
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Wir freuen uns auf Ihr Kommen!







