Werkstattberichte

30. Mai 2013

Aktivitäten zur Erinnerung an die vergessenen Opfer des deutschen Vernichtungskrieges im Osten

Eine Zusammenarbeit von www.asf-ev.de; www.museum-karlshorst.de, www.stiftung-evz.de, www.gegen-vergessen.de und www.stiftung-denkmal.de


Am 22. Juni 1941 begann unter dem Decknamen Unternehmen Barbarossa der Angriff der deutschen Wehrmacht und ihrer Verbündeten auf die Sowjetunion. Massenmorde an der Zivilbevölkerung, rücksichtslose wirtschaftliche Ausbeutung und Zerstörung des sowjetischen Staatswesens waren das Ziel. Bis zum heutigen Tag sind die verbrecherischen Dimensionen der deutschen Kriegsführung im Osten im öffentlichen Bewusstsein kaum verankert. Fünf Berliner Einrichtungen, der Verein Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, die Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«, der Verein »Gegen Vergessen – Für Demokratie« und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, haben es sich zum Ziel gesetzt, mit Veranstaltungen und einer Informationsbroschüre, an die Dimensionen des Verbrechens und an die 27 Millionen Opfer zu erinnern.

Den Auftakt bildete am 21. Juni 2011 ein Gedenkkonzert, das anlässlich des 70. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion in der Berliner Philharmonie stattfand. Begleitend zur Gedenkveranstaltung erschien die Broschüre

Bild: Logo »Opfer des deutschen Vernichtungskrieges im Osten«

Bild: Logo »Opfer des deutschen Vernichtungskrieges im Osten«

Bild: Podiumsgespräch zum Thema »Hungerplan«, September 2012 Foto: Marko Priske

Bild: Podiumsgespräch zum Thema »Hungerplan«, September 2012 Foto: Marko Priske

Bild: Lesemarathon zum Thema »Alltag unter deutscher Besatzung«, Juni 2012

Bild: Lesemarathon zum Thema »Alltag unter deutscher Besatzung«, Juni 2012

Bild: Einladungskarte zur Buchvorstellung und Lesung mit Jack Kagan, April 2012

Bild: Einladungskarte zur Buchvorstellung und Lesung mit Jack Kagan, April 2012

Bild: Einladungskarte zum Zeitzeuginnengespräch mit Halina Koseska und Barbara Rybeczko-Tarnoowiecka, März 2012

Bild: Einladungskarte zum Zeitzeuginnengespräch mit Halina Koseska und Barbara Rybeczko-Tarnoowiecka, März 2012