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26. Juni 2018

Verbrannte Dörfer im Osten Europas

26. Juni 2018, 18 Uhr, Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin

Vergessene Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges

Am 22. März 1943 wurden 149 Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes Chatyn bei Minsk von einer SS-Einheit in einer Scheune zusammengetrieben und ermordet. Der Name Chatyn und das Datum seiner Zerstörung stehen heute stellvertretend für tausende im Zusammenhang des deutschen
Vernichtungskrieges vor allem in Belarus »verbrannte Dörfer«. Auch im besetzten Polen und der Ukraine wurden hunderte Dörfer von Wehrmacht, SS und Polizei zerstört. 2018 jährt sich das Datum der Zerstörung Chatyns zum 75. Mal. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, diesen Komplex nationalsozialistischer Verbrechen stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Gleichzeitig
wollen wir weitere und neue Möglichkeiten des Gedenkens an die Verbrechen des Nationalsozialismus
diskutieren.

Podiumsdiskussion 25. April 2018, 18 Uhr
75 Jahre Chatyn – »Verbrannte Dörfer« im Osten Europas
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Robert-Havemann-Saal
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Natalja Kyrillova, Historikerin und ehem. Leiterin der Gedenkstätte Chatyn
Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt, Touro College Berlin
Moderation: Dr. Peter Jahn, Historiker und ehem. Leiter des Deutsch-Russischen Museums Karlshorst
Anmeldung erbeten: info [at] gedenkort-lebensraumpolitik.de

Podiumsdiskussion 26. Juni 2018, 18 Uhr
Die »vergessenen« Opfer des Nationalsozialismus – Wie erinnern?
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information
Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin

Die Stiftung Denkmal mit dem Projekt »Erinnerung bewahren« und die Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-»Lebensraum«-Politik stellen ihre Gedenkprojekte vor und diskutieren mit
Berliner Studierenden über Konzeptionen zeitgemäßer Erinnerungskultur.
Anmeldung erbeten: info [at] gedenkort-lebensraumpolitik.de

 

Veranstalter: KONTAKTE-KONTAKTbI, Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik

Mit Unterstützung von: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Bild: Titelbild der Einladungskarte © Kontakte-Контакты e.V.