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29. Januar 2019

Außenminister Maas und Familienministerin Giffey stellen Programm »Jugend erinnert« im Holocaust-Denkmal vor

Außenminister Heiko Maas und Familienministerin Dr. Franziska Giffey trafen am Dienstag, den 29. Januar, am Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu einem Austausch mit etwa 50 Jugendlichen aus verschiedenen Bundesländern (wie Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt) zusammen, die von ihren Eindrücken von Gedenkstättenfahrten berichteten und den Ministern in diesem Zusammenhang entstandene Arbeiten und Objekte präsentierten.
Daran schloss sich eine Diskussionsrunde an, moderiert von Peter Junge-Wentrup vom Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund. Die Jugendlichen sprachen mit Heiko Mass und Franzsika Giffey über den Umgang mit der Vergangenheit, über Antisemitimus heutzutage und was man dagegen tun könne. In diesem Rahmen stellten die beiden Minister auch das Programm »Jugend erinnert« vor.

Durch das Programm sollen junge Menschen unterstützt werden, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und verstärkter miteinander in Kontakt zu kommen. Hierfür sollen in der Zukunft über 500 Gedenkstättenfahrten für mehr als 10.000 Jugendliche ermöglicht werden. Heiko Maas betonte: »Wir wollen nicht nur an den Holocaust erinnern – sondern auch die richtigen Lehren daraus ziehen. Es geht nicht nur um Erinnerungskultur, sondern auch darum, Lernorte entstehen zu lassen und die vorhandenen zu nutzen. Denn das Thema ›Schlussstrich‹ halte ich für falsch.«

Familienministerin Giffey stellte im Gespräch mit den Schülern die Frage, was das heutige Deutschsein ausmache und beantwortete es dann selbst: »Das Gedenken und die Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit sind Teil der deutschen Identität. Und dieser Gesellschaft, euch, die sich laut und engagiert dafür einsetzen, nicht zu vergessen und Verantwortung zu übernehmen, denen müssen und wollen wir den Rücken stärken. Dafür ist das Programm ›Jugend erinnert‹ da!«

Bild: Familienministerin Franziska Giffey und Außenminister Heiko Maas mit Jugendlichen im Stelenfeld des Denkmals für die ermordeten Juden Europas; Foto: Marko Priske

Bild: Vorstellung der Objekte und Arbeiten der Jugendlichen; Foto: Marko Priske

Bild: Diskussion mit Peter Junge-Wentrup vom Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund - IBB, Dr. Franziska Giffey und Heiko Maas sowie Jugendlichen im Ort der Information; Foto: Marko Priske

Bild: Jugendliche und Franziska Giffey sprechen im Stelenfeld; Foto: Marko Priske

Bild: Heiko Maas spricht mit Jugendlichen; Foto: Marko Proiske

Bild: Heiko Maas und Franziska Giffey; Foto: Marko Priske