Ausstellungskataloge

»Sprechen trotz allem« Das Videoarchiv der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Bild: Titelseite des Begleitbandes »Sprechen trotz allem« Das Videoarchiv der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Zwischen 2007 und 2014 führte die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas über 70 Videointerviews durch: Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung sprachen über ihr Schicksal, ihre Familien und Lebenswege, ihre Hoffnungen und Ängste. Auf diese Weise hinterließen sie nachfolgenden Generationen ein Archiv, das vom Bedürfnis nach Weitergabe ihrer Erinnerungen geprägt ist und für das sie sich einer schwierigen Aufgabe gestellt haben: Sprechen trotz allem. Die behutsam erschlossenen Interviews werden in der Ausstellung des Holocaust-Denkmals und im Internet gezeigt. Der Katalog enthält kurze Biographien der Interviewten und Informationen zum Videoarchiv.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Herausgeber)
»Sprechen trotz allem« Das Videoarchiv der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Berlin, 2014

ISBN: 978-3-942240-14-7
Preis: € 15,00
Erhältlich: unter

»Alles brannte« – Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen

Bild: Titelbild des Ausstellungskataloges »Alles brannte« – Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen

Die Ausstellung »Alles brannte!« vergleicht erstmals die jüdische Geschichte in zwei deutschen Regionen, den früheren preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen. Anlass ist der 75. Jahrestag des antijüdischen Terrors im November 1938. Diese Ausschreitungen beendeten für Juden jede Hoffnung auf eine weitere Existenz in ihrer Heimat. Die Ausstellung will einen Beitrag zur grenzüberschreitenden Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit in Deutschland, Polen, der Russischen Föderation und Litauen leisten.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog (296 Seiten) mit zahlreichen, bislang meist unbekannten Fotografien und vielen Zeitdokumenten in deutscher und russischer Sprache erschienen.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ostpreußisches Landesmuseum Lüneburg in Zusammenarbeit mit dem Nordost-Institut (IKGN e. V.) (Herausgeber)
»Alles brannte« – Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen
Berlin, 2014

ISBN: 978-3-942240-13-0
Preis: 15,00 €

Erhältlich auf Deutsch und Russisch im Buchladen des Denkmals für die ermordeten Juden Europas und des Centrum Judaicums sowie unter

»Es brennt! 75 Jahre nach den Novemberpogromen«

Bild: Titelbild des Ausstellungskataloges »Es brennt! 75 Jahre nach den Novemberpogromen«

Den 75. Jahrestag der Novemberpogrome haben die Stiftungen Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Topographie des Terrors und Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum zum Anlass genommen, die erstmals im Jahre 2008 gezeigte Ausstellung »Es brennt!« zu überarbeiten und zu ergänzen. Diese Erweiterung widmet sich den Ereignissen in der Reichshauptstadt Berlin und zeigt an zahlreichen Beispielen die architektonische Vielfalt jüdischer Kultusbauten in Mitteleuropa, ihre Zerstörung sowie den Umgang mit den Synagogen und ihren Ruinen nach 1938. Sie dokumentiert die unterschiedlichen Formen des Erinnerns in der Bundesrepublik, der DDR und im wiedervereinigten Deutschland, in Österreich, Tschechien und Frankreich sowie in den früheren deutschen Gebieten, die heute zu Polen und der Russischen Föderation gehören.

Andreas Nachama, Uwe Neumärker, Hermann Simon (Herausgeber)
»Es brennt! 75 Jahre nach den Novemberpogromen«
Berlin, 2013

ISBN: 978-3-942240-12-3
Preis: € 15,00
Erhältlich auf Deutsch und Englisch im Buchladen des Denkmals und am Informationstresen des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors sowie unter

»Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht«

Bild: Cover Ausstellungskatalog »Der Prozess - Adolf Eichmann vor Gericht«

Im April 1961 eröffnete das Jerusalemer Bezirksgericht das Verfahren gegen Adolf Eichmann. Die Verhandlung wurde zu einem großen Medienereignis. Im Licht der Öffentlichkeit stand dabei nicht nur ein Täter des Holocaust. Erstmals erhielten auch die Schilderungen der Opfer weltweite Aufmerksamkeit: In Jerusalem begann die Ära der Zeitzeugen. Das Auftreten Eichmanns vor Gericht wiederum löste Diskussionen um Schuld und Verantwortung Einzelner im nationalsozialistischen System aus. Die Ausstellung widmet sich beiden Aspekten des Verfahrens, dem Bezeugen der Überlebenden und der Strategie des Täters; in ihrem Zentrum steht das Originalfilmmaterial aus dem Gerichtssaal.

Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Stiftung Topographie des Terrors, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Herausgeber)
»Der Prozess
Adolf Eichmann vor Gericht«
Berlin, 2011

ISBN: 978-3941772090
Preis: € 15,00
Erhältlich in Deutsch und Englisch im Buchladen des Denkmals und am Informationstresen des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors
sowie unter

»Was damals Recht war ... – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht«

Bild: Cover Ausstellungskatalog »Was damals Recht war ... – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht«

Der Begleitband zur Wanderausstellung dokumentiert mit zahlreichen Fotos, Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und Aktenstücken das Schicksal von Soldaten und Zivilisten, die zwischen 1939 und 1945 zu Opfern der deutschen Wehrmachtjustiz wurden.

Zugleich wirft er einen entlarvenden Blick auf die Biografien der Täter und die Strukturen eines Systems, das den bekannten Satz Lügen straft: »Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.«

Ulrich Baumann, Magnus Koch (Herausgeber)
»Was damals Recht war ... – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht«
Berlin, 2008

ISBN: 978-3-89809-079-7
Preis: € 19,90
Erhältlich: im Buchladen des Denkmals und unter

»Es brennt!« Antijüdischer Terror im November 1938

Bild: Cover Ausstellungskatalog »Es brennt!« Antijüdischer Terror im November 1938

Die Ausstellung »Es brennt!« Antijüdischer Terror im November 1938 und dieser Begleitband dokumentieren wenig bekannte Aufnahmen von Berufs- und Amateurfotografen aus den Jahren 1938/39. Die Abbildungen und Aufsätze veranschaulichen das Vorgehen der Täter und das Verhalten der Bevölkerung.

Dabei wird deutlich, dass die Grenzen zwischen Zuschauen und Beteiligung fließend waren. Auch die Reaktionen der Betroffenen und des Auslandes sind Gegenstand der Darstellung.

Andreas Nachama, Uwe Neumärker, Hermann Simon (Herausgeber)
»Es brennt!« Antijüdischer Terror im November 1938
Berlin, 2008

Erhältlich:
deutsch: über die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum,
englisch:
unter

»Materialien zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas«

Bild: Cover Katalog »Materialien zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas«

Der begleitende Katalog zur Ausstellung ist im Ort der Information und im Buchhandel erhältlich.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Herausgeber)
»Materialien zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas«
Berlin, 2005

Broschierte Ausgabe:
Preis: € 9,90
Erhältlich: im Buchladen des Denkmals und unter

Buchhandelsausgabe:
ISBN: 3-89479-221-3 (deutsch) bzw. 3-89479-223-X (englisch)
Preis: € 24,90
Erhältlich: im Buchhandel