Veranstaltungsberichte

12. April 2012

»Was damals Recht war …« erstmals in Sachsen – Leipzig zeigt Wanderausstellung zur NS-Militärjustiz

Am 12. April 2012 um 18 Uhr fand in der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses Leipzig die Eröffnung der Wanderausstellung »Was damals Recht war …« statt. Frau Susanne Kucharski-Huniat, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Leipzig, Franz Hammer, Vorsitzender der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig und Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung, begrüßten die Gäste. Ludwig Baumann, Vorsitzender der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz, hielt den Eröffnungsvortrag. Anschließend führte Dr. Ulrich Baumann die Besucher durch die Präsentation.
Die Ausstellung zur NS-Militärjustiz wird vom 13. April bis 25. Mai 2012 im Neuen Rathaus zu sehen sein. Sie ist erstmalig in Sachsen zu Gast und wird gemeinsam von der Stadt Leipzig, dem Förderverein »Dr. Margarete Blank e.V.« und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas präsentiert.

Begleitend zur Ausstellung hat der Leipziger Förderverein »Dr. Margarete Blank e.V.« gemeinsam mit der Initiative »Geschichte vermitteln« ein umfassendes Veranstaltungsprogramm erarbeitet. Dieses widmet sich der regionalhistorischen Perspektive und beinhaltet Zeitzeugengespräche, öffentliche Führungen durch die Ausstellung, Gedenkstättenfahrten sowie Filmvorführungen und Vorträge. Weiterführende Informationen zum Rahmenprogramm finden Sie unter www.leipzig.de oder www.zwangsarbeit-in-leipzig.de.

Bild: Gäste der Ausstellungseröffnung, Foto: Kulturamt Leipzig

Bild: Zeitzeuge Ludwig Baumann im Interview, Foto: Kulturamt Leipzig

Bild: Ausstellung »Was damals Rechte war ...«, Foto: Kulturamt Leipzig

Bild: Ausstellung »Was damals Rechte war ...«, Foto: Kulturamt Leipzig