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17. Oktober 2019

Der deutsche Vernichtungskrieg im Osten – Woran erinnern? Wessen Gedenken? Podiumsdiskussion

17. Oktober 2019, 18 Uhr Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin

Der 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September 2019 hat den Blick der deutschen Öffentlichkeit auch auf die Millionen Opfer des Vernichtungskrieges im Osten gelenkt. Sie stehen bis heute am Rande der Erinnerung. Um ein angemessenes Gedenken in Berlin zu schaffen, sind seit einiger Zeit zwei Initiativen aktiv. Während die eine – mit prominenter Unterstützung – ein Denkmal für die polnischen Opfer errichten möchte, verweist die andere darauf, dass der nationalsozialistische Völkermord in der Sowjetunion ab Sommer 1941 noch eine Steigerung erfahren hat und auch diese Opfer – wie Ukrainer, Belarussen, Russen und sowjetische Kriegsgefangene – angemessen gewürdigt werden müssen. Gegenstand der Diskussion sind das Für und Wider wie auch Formen des Erinnerns.

 

PROGRAMM

Begrüßung

Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal

Podium
Prof. Dr. Martin Aust, Professor für Geschichte und Kultur
Osteuropas an der Universität Bonn
Dr. Axel Drecoll, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Prof. Dr. Michael Wildt, Professor für Deutsche Geschichte
im 20. Jahrhundert an der Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Peter Jahn, ehemaliger Leiter des
Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst
Moderation: Dr. Svetlana Burmistr, Stiftung Denkmal

Um Anmeldung bis 16. Oktober 2019 unter veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de oder Tel. 030 / 26 39 43 0 wird gebeten. Eintritt frei!

Bild: Vorderseite Einladung

Bild: Rückseite Einladung