»Die Hoffnung auf einen Kuss. Auschwitz, Liliane und Ich«

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Raphaël Esrail wird 1925 im türkischen Manisa geboren. Ein Jahr später zieht die Familie nach Lyon. Als Jugendlicher tritt er der Pfadfindergruppe Éclaireurs Israélites de France bei. Nach der deutschen Besetzung Frankreichs 1940 betätigt er sich in der Widerstandsgruppe la Sixième als Dokumentenfälscher. 1944 wird er verhaftet und in das Durchgangslager Drancy verschleppt, wo er seine zukünftige Ehefrau Liliane kennenlernt. Ein Monat später werden sie nach Auschwitz deportiert, wo sie als Zwangsarbeiter Kontakt zueinander halten. Nach der Evakuierung durch die SS, einem Todesmarsch und weiteren Lagern befreien amerikanische Truppen Raphaël am 1. Mai und die Rote Armee Liliane am 2. Mai 1945. Sie heiraten 1948 und sind beide als Zeitzeugen aktiv.

Raphaël Esrail
»Die Hoffnung auf einen Kuss. Auschwitz, Liliane und Ich«
Herausgegeben von Ulrich Baumann, Sarah Friedrich und Uwe Neumärker
Berlin, 2019

7,50

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-942240-35-2

Erhältlich

Erhältlich im Ort der Information (Denkmal für die ermordeten Juden Europas) und unter info@stiftung-denkmal.de