25. Juli 2019

Presseeinladung: 16. bis 19. September 2019, Ukraine, Projekt »Erinnerung bewahren«

Neun jüdische Gedenkstätten und eine Freiluftausstellung werden feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Nachdem bereits im Juni 2019 sechs Erinnerungsorte im Rahmen des Projektes »Erinnerung bewahren« eingeweiht wurden, werden nun vom 16. bis zum 19. September 2019 weitere neun jüdische Gedenkstätten in den Gebieten Shytomyr und Winnyzja (Plyskiw (zwei Orte), Wachniwka (zwei Orte), Samhorodok, Tschukiw, Lypowez, Chashyn und Baraschi) und eine Freiluftsaustellung in Berdytschiw in Anwesenheit von Familien Überlebender des Holocaust der Öffentlichkeit übergeben. An den Zeremonien nehmen Vertreterinnen und Vertreter des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Botschaft in Kiew, der ukrainischen Regierung und lokaler Verwaltungen sowie Ortseinwohner, Vertreter der jüdischen Gemeinden und Projektpartner teil. Begleitend zu den Zeremonien wird es die Möglichkeit für Gespräche über die aktuelle Erinnerungs- und Geschichtspolitik mit Akteuren aus verschiedenen Organisationen und Ländern geben.

Anmeldung für die Reise zu den Gedenkstätten
Im PDF finden Sie einen detaillierten Ablaufplan der Zeremonien. Die Fahrten zu den Projektorten und die Unterbringung von fünf Journalistinnen und Journalisten in der Ukraine werden vom Projekt übernommen. Wir bitten interessierte Journalistinnen und Journalisten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 16. August, unter: bozhena.kozakevych [at] stiftung-denkmal.de.

Das internationale Projekt »Erinnerung bewahren« der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas hat es sich zum Ziel gesetzt, Massenerschießungsstätten des Zweiten Weltkrieges von Juden und Roma in der Ukraine als würdige Gedenk- und Informationsorte zu gestalten. Mehr zu den ersten Einweihungszeremonien im Juni 2019 finden Sie unter https://www.erinnerungbewahren.de/presse/

Bild: Ljubar, 20. Juni 2019: Die Erinnerung an die vernichteten jüdischen Gemeinden in der Ukraine kehrt in Dörfer und kleine Städte zurück. Maia Bondarchuk, die einzige im Ort lebende Jüdin, mit dem Foto ihrer ermordeten Großeltern, während der Einweihungszeremonie des Gedenkortes. © Stiftung Denkmal, Foto: Anna Voitenko

Bild: Kalynivka, 19. Juni 2019: Segnung des Gedenksteins © Stiftung Denkmal, Foto: Anna Voitenko

Bild: Iwanopil, 18. Juni 2019: Übergabe der Informationsstele © Stiftung Denkmal, Foto: Anna Voitenko