Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Bild: Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Das Denkmal wurde von Michael Elmgreen und Ingar Dragset entworfen. Die Künstler haben dabei die Formensprache des Holocaustdenkmals aufgegriffen und durch ein zusätzliches Element ergänzt: In einer Fensteröffnung ist ein Film mit einer Kuss-Szene zu betrachten. Das Denkmal soll die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus ehren und zugleich »ein beständiges Zeichen gegen Intoleranz, Feindseligkeit und Ausgrenzung gegenüber Schwulen und Lesben setzen«.
Das Denkmal wurde auf Beschluss des Deutschen Bundestages gebaut und am 27. Mai 2008 der Öffentlichkeit übergeben. Initiatoren waren die Initiative »Der homosexuellen NS-Opfer gedenken« sowie der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD).

Öffnungszeiten: Das Denkmal ist Tag und Nacht frei zugänglich. Der Film wird in einer Endlosschleife gezeigt.

+++ Information: Aufgrund der Absperrungen anlässlich des 28. Tages der Deutschen Einheit in Berlin ist der Zugang zum Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen bereits vom 27. September bis einschließlich 4. Oktober 2018 mit Einschränkungen verbunden. Wir bitten um Entschuldigung.+++

Der Zugang zum Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ist barrierefrei.

Lage:
Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, Tiergarten, gegenüber dem Holocaustdenkmal/Ebertstraße, 10117 Berlin