Workshops

Bild: Jugendgruppe während eines Workshops

 

Welten entdecken: Jüdische Familien während des Holocaust (Sek. I)

Die eigenständige Recherche in den Biografien jüdischer Familien ermöglicht den Schülern einen Einblick in deren Schicksal. Dabei lernen sie auch Abläufe und Strukturen der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden während des Zweiten Weltkrieges kennen.

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Spuren suchen: Tagebücher, Briefe und andere Aufzeichnungen (Sek. I)

Anhand von schriftlichen und anderen Quellen setzen sich die Schüler mit der individuellen Perspektive von Verfolgten auseinander. Nicht nur die Frage, was Menschen bewogen hat, im Angesicht des Todes zu schreiben, sondern auch Überlegungen, was ihr Zeugnis heute für uns bedeutet, werden einbezogen.

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»Jankusch, Yitzhak und Vitka«: Alltagsleben im Ghetto (Sek. I, II, Berufs- und Fachhochschule)

Über die Arbeit mit der Jugendwebseite »Du bist anders?« lernen die Schüler Jankusch, Yitzhak und Vitka und deren Alltag im Ghetto kennen. Ergänzende Recherchen in der Ausstellung bieten Einblicke in Struktur und Organisation der Ghettos, aber auch in Handlungsspielräume und Überlebensstrategien.

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Verbotene Liebe – Homosexuellenverfolgung im Nationalsozialismus (Sek. I und II)

Schwule und Lesben wurden auf vielfältige Weise im Nationalsozialismus diskriminiert, seelisch gequält und verfolgt. Auf der Grundlage des § 175 des Reichsstrafgesetzbuches wurden insbesondere schwule Männer in Konzentrationslagern oder Arbeitslagern interniert. Als Kennzeichnung trugen sie einen »rosa Winkel« – vielfach waren sie Opfer gezielter Mordaktionen.
Der 2,5 stündige Workshop beginnt mit einer begleiteten Führung zum Denkmal. Anschließend arbeiten die Schüler in Kleingruppen in den Seminarräumen im Ort der Information. Anhand von biografischen und anderen Quellen lernen sie die Strukturen und Orte der Homosexuellenverfolgung kennen und setzen sich mit der Perspektive der Verfolgten auseinander.

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Die Verfolgung der Sinti und Roma - ein Workshop mit Zeitzeugen-Interviews (Sek. I und II)

Der 2,5 stündige Workshop, der auch für Gruppen mit bis zu 30 Teilnehmern möglich ist, beginnt mit einer begleiteten Führung zum Denkmal. Anschließend arbeiten die Schüler in Kleingruppen in den Seminarräumen im Ort der Information. Anhand von biografischen und anderen Quellen lernen sie die Strukturen und Orte der Verfolgung der Sinti und Roma kennen und setzen sich mit der Perspektive der Verfolgten auseinander.

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Treblinka, Babij Jar und Auschwitz: Wege in den Tod (Sek. II)

Im Zentrum stehen die europaweiten Deportationen, die Vernichtungslager in Polen sowie der Vernichtungskrieg in der Sowjetunion. Durch die ergänzende Analyse überlieferter Selbstzeugnisse lernen die Schüler nicht nur die Strukturen des Holocaust kennen, sondern auch die Binnenperspektive der Verfolgten: Verzweiflung und Trauer, aber auch Selbstbehauptungsversuche und Widerstand.

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Denkmal und Gedächtnis (Sek II)

Im Workshop »Denkmal und Gedächtnis« untersuchen die Teilnehmer konkrete Denkmale als Quellen und Ausdruck von Erinnerungs- und Geschichtskultur. Die Teilnehmenden setzen sich während des Workshops mit den folgenden Punkten auseinander:

  • ein Denkmal ästhetisch zu erfassen und zu beschreiben
  • ein Denkmal in seiner Einbindung in den Stadtraum zu sehen
  • Denkmale in einen Zeitkontext einzuordnen
  • die Wirkung eines Denkmals zu analysieren und zu reflektieren
  • die Unterschiedlichkeit von Denkmalen/Erinnerungszeichen zu erkennen

Nach einer Begrüßung und einem Einstiegsgespräch am Denkmal werden die Teilnehmer in Arbeitsgruppen mit je einer bestimmten Fragestellung (Widmung, Gestaltung, Text, Standort, Resonanz) aufgeteilt. Dann besuchen alle gemeinsam verschiedene Denkmale und Erinnerungszeichen in der näheren Umgebung, die Gegenstand der Aufgaben sind, im gemeinsamen Dialog nähert sich die Gruppe der Beantwortung der zentralen Fragen des Workshops. Im Anschluss werden im Ort der Information im Seminarraum die Ergebnisse präsentiert und ausgewertet.

Da der Workshop ein gewisses Maß an Abstraktionsfähigkeit verlangt und eine Diskussion auf einer Metaebene führt, ist er vor allem für Schüler der Sekundarstufe II, Studenten und Erwachsenengruppen geeignet. Natürlich werden auch konkrete inhaltliche oder historische Fragen besprochen.

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