Zu einem Zeit- eigentlich einem Zweitzeugengespräch kamen am 9. September 2026 etwa 120 Schülerinnen und Schüler verschiedener Erfurter Schulen in den Erinnerungsort Topf und Söhne, in die Thüringer Landeshauptstadt.
Ursprünglich hatten der Erinnerungsort – in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas – zu einer Begegnung mit der Überlebenden Ingeburg Geißler eingeladen. Da Ingeburg Geißler jedoch aus gesundheitlichen Gründen leider nicht selbst nach Erfurt reisen konnte, sprach Sarah Friedrich, Stiftung Denkmal, für sie.
Sophie Hohmann vom Erinnerungsort begrüßte die Schülerinnen und Schüler, Michael Panse, Beauftragter der Landesregierung für jüdisches Leben in Thüringen und die Bekämpfung des Antisemitismus, hielt ein Grußwort. Anschließend wechselten sich Auszüge aus dem im Sommer 2025 im Erinnerungsort mit Ingeburg Geißler aufgenommenen Interview und Erzählungen Sarah Friedrichs aus Ingeburg Geißlers Leben ab.
In einem regen Austausch mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften sprachen Sophie Hohmann und Sarah Friedrich über Ingeburg Geißlers Leben und über Formen des Erinnerns in einer Zukunft, in der Zeitzeugen nicht mehr selbst zu uns sprechen können.













