»Die unbekannten Judenhelfer« – Wie Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus jüdischen Mitmenschen beistanden
19. Oktober 2026, 18.15–19.45 Uhr, 2OG:Dondorf Gabriel-Riesser-Weg 3, 60325 Frankfurt am Main
Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus wurde nicht nur von politisch aktiven Personen und Gruppen getragen. Die Zeugen Jehovas sind eine in dieser Hinsicht bislang wenig beachtete Gruppe. Ihr Widerstand hatte viele Facetten und löste massive Verfolgungsmaßnahmen des NS-Regimes aus. Jehovas Zeugen lehnten den im NS staatlich angeordneten Antisemitismus strikt ab. Vor diesem Hintergrund kam es immer wieder zu Hilfsmaßnahmen für verfolgte Juden.
Christoph Wilker hat in seinem Buch Berichte über Zeugen Jehovas zusammengestellt, die als Juden Verfolgten beistanden. Auch Überlebende der Verfolgung kommen im Buch zu Wort.
Der Direktor der Stiftung Denkmal für die Ermordeten Juden Europas, Uwe Neumärker, führt in den Abend ein. Christoph Wilker gibt Einblick in sein Buch und stellt sich anschließend den Fragen von Gottfried Kößler und aus dem Publikum.
»In diesem Buch sind Berichte von Zeugen Jehovas zusammen getragen, die – spät genug – helles Licht auf einen weithin unbekannten Aspekt der Hilfe für Juden und deren Rettung werfen.« (Prof. Dr. Wolfgang Benz)
Um Anmeldung unter: studienkreis@widerstand-1933-1945.de wird gebeten.








