Am 4. Mai 2026 – anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung am 8. Mai 1945 – lädt die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas gemeinsam mit der Senatskanzlei Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zur Vorstellung des Zeitzeugenberichtes von Gerd W. Ehrlich »Mein Leben in Nazi-Deutschland« in den Festsaal im Roten Rathaus ein. Zur Buchpremiere, unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, wird der Schauspieler Rick Okon aus dem Bericht des Zeitzeugen lesen. Das sich anschließende Podiumsgespräch mit Hermann Simon, Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, und Johannes Tuchel, ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, beleuchtet Themen wie Widerstand in Berlin, Leben im Untergrund und Überleben durch die Hilfe anderer Menschen. Shelly Kupferberg, Autorin und Journalistin, wird das Podium moderieren.
Die Stiftung Denkmal freut sich besonders, dass zur Berliner Buchpremiere auch die drei, in den USA lebenden, Töchter Gerd Ehrlichs anreisen werden. Susan Ehrlich, seine mittlere Tochter, wird neben dem Mitherausgeber, Robert Jütte, ebenfalls einige Worte an die Gäste richten.
26. Band der stiftungseigenen Zeitzeugenreihe
Gerd W. Ehrlich »Mein Leben in Nazi-Deutschland«
Gerd W. Ehrlich (1922 – 1998) entstammt einer jüdischen Familie in Berlin. Er erlebt den Novemberterror 1938 und muss ab 1940 Zwangsarbeit bei der Firma Ehrich & Graetz leisten. Im November 1942 wird seine Familie nach Auschwitz deportiert, Gerd Ehrlich taucht unter. Im Herbst 1943 gelingt ihm die Flucht in die Schweiz. Dort schreibt er im Winter 1945 einen Bericht über sein Leben während des Nationalsozialismus in der Reichshauptstadt.
Buchpremiere
4. Mai 2026, 18 Uhr, Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin
»MEIN LEBEN IN NAZI-DEUTSCHLAND« von Gerd W. Ehrlich – Buchpräsentation und Gespräch
PROGRAMM
Begrüßung: Florian Hauer, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten und Internationales, Bevollmächtigter des Landes Berlin
Lesung: Rick Okon, Schauspieler
Begleitworte: Robert Jütte, Mitherausgeber
Podiumsgespräch: Hermann Simon, Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, und Johannes Tuchel, ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Moderation: Shelly Kupferberg, Autorin und Journalistin
Ausklang: Susan Ehrlich, Gerd Ehrlichs Tochter, und Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Frühe Erinnerungen eines Berliner Holocaustüberlebenden

Um Anmeldung bis zum 27. April 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten.
Eintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr. Bitte beachten Sie, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt.
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Hinweis für die Medien: Für die Berichterstattung ist eine Anmeldung per Mail an presse@stiftung-denkmal.de bis zum 30. April 2026 erforderlich.
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Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49(0)30 – 26 39 43 – 26, presse@stiftung-denkmal.de
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Beitragsfoto: Rick Okon © Foto: Nils Schwarz







