Am 31. März 2026 traf sich Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), gemeinsam mit den Eheleuten Bethe (Bethe-Stiftung) mit zwei Jugendgruppen aus Berlin und Gera am Berliner Holocaust-Denkmal. Gemeinsam legten sie Blumen auf den Stelen des Erinnerungsortes nieder.
Die Jugendlichen hatten zuvor an Gedenkstättenfahrten nach Auschwitz-Birkenau teilgenommen. Diese Fahrten wurden durch das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB Dortmund) gefördert. Das Bildungswerk ermöglicht mit Mitteln des Bundesprogramms »Jugend erinnert« des BMBFSFJ sowie mit Mitteln der Bethe-Stiftung Gedenkstättenfahrten für gemeinnützige und außerschulische Organisationen.
Die Bethe-Stiftung fördert solche Erinnerungsfahrten seit 2010, um Humanität und Toleranz zu stärken. Nun hat das Bundesministerium bekannt gegeben, dass die Bethe-Stiftung die öffentlichen Mittel im Programm »Jugend erinnert« auf rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr verdoppelt hat. Künftig stehen damit jährlich etwa 3,5 Millionen Euro für Gedenkstättenfahrten von Jugendgruppen zur Verfügung.











