»Es brennt! Antijüdischer Terror im November 1938«

Bild: Die Ausstellung in der Neuen Synagoge Berlin

Anlässlich des 70. Jahrestages der Pogrome vom November 1938 erarbeiteten die Stiftung Neue Synagoge Berlin, die Stiftung Topographie des Terrors und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas eine gemeinsame Ausstellung »Es brennt! Antijüdischer Terror im November 1938«.

Die Ausstellung vermittelt den Besuchern einen neuen Blick auf die Ereignisse vom November 1938. Neben der Dokumentation der Übergriffe gegen die Juden im Deutschen Reich, ihre Synagogen, Geschäfte und Wohnungen sind frühe autobiografische Texte aus verschiedenen jüdischen Gemeinden über Hörstationen akustisch zu vernehmen. Zusätzlich stehen bisher unbekannte Fotografien und Bilderserien im Mittelpunkt der Ausstellung.
Mit der Eröffnung der Ausstellung ist ein Begleitband erschienen. Neben den Abbildungen und Dokumentationen aus der Ausstellung geben Aufsätze Aufschluss über das Vorgehen der Täter und das Verhalten der Bevölkerung.

Erstmals wurde diese Ausstellung in der Neuen Synagoge Berlin gezeigt. Vom 25. Januar 2013 bis 3. März 2013 war sie im Stadtmuseum Riesa für Besucher zugänglich.
Gemeinsam mit ihren Partnern plant die Stiftung Denkmal eine Erweiterung der Ausstellung. Die erweiterte Präsentation wird voraussichtlich vom 7. November 2013 bis Ende März 2014 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors zu sehen sein.

Bei Fragen zum Projekt steht Ihnen Dr. Ulrich Baumann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Denkmal, gern zur Verfügung.