Am 5. März 2026 wurde nach dreimonatigem Prozess nun das Urteil gegen den heimtückischen Messerangreifer am Holocaust-Denkmal gesprochen. Das Berliner Kammergericht verhängte eine 13-jährige Haftstrafe wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und versuchter Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.
Vor rund einem Jahr hatte der heute 20-jährige Täter am Berliner Holocaust-Mahnmal einen spanischen Touristen mit einem Messer angegriffen und lebensbedrohlich am Hals und im Gesicht verletzt. Iker M. nahm am Prozess teil und ist seit dieser Tat schwer traumatisiert. Die seelischen Folgen lassen ihn bisher nicht ins Arbeitsleben zurückkehren.
Die Stiftung Denkmal hofft sehr, dass dieses Urteil Iker M. bei seinem Genesungsprozess unterstützen kann. Um solche Verbrechen zukünftig zu verhindern, muss weiter intensiv daran gearbeitet werden, diese für unsere Gesellschaft so gefährlichen Radikalisierungsprozesse und -dynamiken frühzeitig aufzudecken und zu durchbrechen.







