Am 4. September 2026 fand in Berlin das jährliche Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde statt. Die Veranstaltung begann am Gedenk- und Informationsort Tiergartenstraße 4. Dort wurden Kränze niedergelegt und Kerzen zum Gedenken an die Opfer angezündet.
Im Anschluss wurde die Veranstaltung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand fortgesetzt. Nach der Begrüßung durch Irit Kulzk folgten Beiträge von Jürgen Dusel, Dr. Ulrich Baumann und Dr. Julia Spohr. Ein inklusives Angebot für Gruppen mit Führungen und Workshops wurde von den Referentinnen, die die Führungen durchführen, mit einem kleinen Dokumentationsfilm vorgestellt.
Das Programm endete mit einem Vortrag von Prof. Dr. Thomas Beddies.
Mit diesem jährlichen Gedenkprogramm wird an die Menschen erinnert, die während der NS-Zeit im Rahmen der sogenannten »Euthanasie«-Morde systematisch verfolgt und ermordet wurden. Zugleich soll die Erinnerung an die Opfer wachgehalten und die Bedeutung einer inklusiven und menschenwürdigen Gesellschaft verdeutlicht werden.
Die Veranstaltung wurde vom Förderkreis Gedenkort T e.V. organsiert, mit der Unterstützung der Stiftung Denkmal.
























