Im Rahmen des Projekts »Kartographie von Verfolgung und Widerstand der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus« erforschte Schülerin Tarja-Lucia Rapecki vom Elsa-Brändström-Gymnasiums in Oberhausen die Geschichte der Familie Müller.
Mit den Erkenntnissen aus der Recherche wurden am 10. Februar 2026 in der Bottroper Straße 105 in Oberhausen fünf Stolpersteine für Clemens, Emma, Edith, Ruth und Fürchtegott Müller verlegt. Mehr als 120 Menschen nahmen an der Gedenkfeier teil.
Tarja-Lucia Rapecki stellte die Lebensgeschichte von Emma Müller vor. Lana Horvat und Jael Nguyen aus der örtlichen Gemeinde der Zeugen Jehovas verlasen die Biografien von Clemens Müller sowie der Geschwister Edith, Ruth und Fürchtegott Müller.
Die Beiträge der drei Schülerinnen fließen zudem in eine interaktive Karte zu Orten des Widerstands und der Verfolgung von Zeugen Jehovas ein.
Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort & engagiert gefördert.
Beitragsfoto: Tarja-Lucia Rapecki vom Geschichtskurs des Elsa-Brändström-Gymnasiums Oberhausen beim Verlesen der Biografie von Emma Müller (Foto: Sina Brunner)









