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Rosina und ihr Tagebuch

  • 20. März 2018
  • Aktuelles, Veranstaltungsbericht
  • Am 20. März 2018 veranstaltete die Stiftung Denkmal im Centrum Modernes Griechenland, an der Freien Universität Berlin, eine Lesung anlässlich der Veröffentlichung des 16. Bandes der Zeitzeugenreihe der Stiftung – »548 Tage unter falschem Namen – Vom Untergang der jüdischen Gemeinde Saloniki« der griechischen Holocaustüberlebenden Rosina Asser Pardo.
© Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
Unter den über 120 Gästen waren auch v.l.n.r. Rosinas Enkelin, ihre Tochter Gina und ihr Sohn Victor © Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
© Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
Mariam Kurth und David Zimmering lesen aus Rosinas Tagebuch © Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
© Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
Prof. Dr. Miltos Pechlivanos, Direktor Centrum Modernes Griechenland, begrüßte die Gäste © Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
© Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
S. E. Theodoros Daskarolis, Botschafter von Griechenland, sprach ein Grußwort © Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
© Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal, ordnete Rosinas Erinnerungen historisch ein © Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
© Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
Mariam Kurth und David Zimmering lesen aus »548 Tage unter falschem Namen. Vom Untergang der jüdischen Gemeinde Saloniki« © Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
© Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
Der Platz im Seminarraum reichte nicht für alle Besucher, auch vor den Türen wurde Platz genommen, um der Lesung zu zuhören. © Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
© Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
© Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
© Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske
© Stiftung Denkmal, Foto: Marko Priske

Prof. Dr. Miltos Pechlivanos, Direktor des Centrums Modernes Griechenland, begrüßte die Gäste. Ihm folgte S. E. Theodoros Daskaolis, Botschafter von Griechenland, der seine Rede der Bedeutung des Humanismus widmete, welcher – wie am Beispiel von Rosinas Rettern zu sehen gewesen sei – über die Angst um das eigene Leben siege. Wenn Menschen auch jedes fremde Leben über die eigene Überlebensangst stellten »dann wird ein Licht am Brennen gehalten, das über die Dunkelheit triumphiere«. Daran schloss sich eine Einführung Dr. Ulrich Baumanns, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal, an, der die Geschichte Rosinas historisch einordnete und die Ereignisse in Saloniki – des einstigen »Jerusalems des Balkans« – kurz skizzierte.

Die Lesung selbst fand nicht – wie ursprünglich geplant – mit der Schauspielerin Esther Zimmering statt, sondern mit ihrem Bruder David Zimmering, ebenfalls Schauspieler, und der Autorin und Schauspielerin Mariam Kurth, die abwechselnd aus dem Tagebuch Rosinas lasen.

Rosina selbst konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen – doch unter den mehr als 120 Gästen befanden sich ihre Kinder Victor und Gina Asser sowie eine ihrer Enkelinnen.

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