Veranstaltungsberichte

27. Januar 2018

Stilles Gedenken für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus fand am Vormittag des 27. Januar 2018 ein Stilles Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen statt. Jörg Steinert vom Lesben und Schwulenverband richtete ein paar Worte an die etwa 60 Gäste, unter Ihnen auch der grüne Justizsenator des Landes Berlin, Dirk Behrendt. Er verwies – gemeinsam mit Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal, – auf die jüngst an Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble gerichtete Petition, die ein Erinnern an die sexuellen Minderheiten zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus im nächsten Jahr fordert. Nach einigen darauf folgenden Schweigeminuten verteilten die Anwesenden Teelichter zwischen den zuvor abgelegten Kränzen, um das Denkmal auch zu späterer Tageszeit noch sichtbar leuchten zu lassen. Die Veranstaltung wurde durch den LSVD Bundesverband und die StiftungDenkmal organisiert.

Der 27. Januar ist bereits seit 22 Jahren ein bundesweit gesetzlich verankerter Gedenktag. Das Datum bezieht sich auf den 27. Januar 1945 – den Tag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee.

Bild: Stilles Gedenken am Denkmal für die verfolgten Homosexuellen am 27. Januar 2018; Foto: Stiftung Denkmal

Bild: Justizsenator Dirk Behrendt und weitere Gäste; Foto: Stiftung Denkmal

Bild: Gäste am Denkmal verteilen Teelichter. Foto: Stiftung Denkmal