Veranstaltungsberichte

28. Januar 2019

Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung für die Opfer der »Euthanasie«-Verbrechen im Nationalsozialismus

Am 28. Januar 2019 fand anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, um 12 Uhr, am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der NS-»Euthanasie«-Morde in der Tiergartenstraße 4 eine Kranzniederlegung an der Blauen Wand des Denkmals statt.

Eingeladen hatte die Stiftung Denkmal sowie der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen – Jürgen Dusel – der auch das Grußwort sprach.

Als Auftakt zum staatlichen Massenmord gelten die Zwangssterilisierungen auf Grundlage des »Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses« vom 14. Juli 1933 und die so genannte Kinder-»Euthanasie«. Bereits 1939 wurden Säuglinge und Kinder mit Behinderungen medikamentös oder durch gezielte Unterernährung getötet. Die Bezeichnung »Aktion T 4« steht für die zentral gesteuerten Krankenmorde in den Jahren 1940/41.

Zahlreiche Besucher - unter anderem Bundetsgasvizepräsidentin Petra Pau - gedachten der »Euthanasie«-Opfer und legten Blumen und Kränze an der blauen Wand des Denkmals nieder. Die Gedenkveranstaltung wurde musikalisch umrahmt.

Foto: Stiftung Denkmal

Bild: Jürgen Dusel; Foto: Stiftung Denkmal

Foto: Stiftung Denkmal

Foto: Stiftung Denkmal

Foto: Stiftung Denkmal

Bild: Kränze; Foto: Stiftung Denkmal