20. November 2018

Schwerin zeigt Ausstellung »Was damals Recht war ...« Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht

bis 29. Januar 2019, Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland, Obotritenring 106, 19053 Schwerin

Die Ausstellung informiert über Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz und dient der gesellschaftlichen Verankerung der erst zwischen 2002 und 2009 erfolgten rechtlichen Rehabilitierung ihrer Opfer. Insgesamt wurden mindestens 22.000 Menschen hingerichtet, unzählige andere starben in Lagern oder in Strafeinheiten.

Ausgehend von einer Initiative ihres Beirates und gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag, aller Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken, hat die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas eine Wanderausstellung zur NS-Militärjustiz erarbeitet, die seit 2007 in über 40 deutschen, österreichischen und belgischen Orten gezeigt wurde. Für ihre erneute Präsentation wurde die Ausstellung um einen Überblick der erinnerungspolitischen Entwicklungen der letzten zehn Jahre ergänzt.

Ausstellungsort: Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland, Obotritenring 106, 19053 Schwerin, https://www.dokumentationszentrum-schwerin.de/

Ausstellungsdauer:
20. November 2018 bis 29. Januar 2019, https://www.dokumentationszentrum-schwerin.de/ausstellungen/sonderausstellung/

Träger:
Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag von 12.30 - 16.00 Uhr

Eintritt: Frei

Ansprechpartnerin:
Heike Müller

Bild: Auftakt der Ausstellung »Was damals Recht war ...«