Neues

29. August 2018

»Wir sitzen in der Mausefalle, mehr oder minder völlig hilflos.« – Buchvorstellung und Zeitzeugengespräch

29. August 2018, 18 Uhr, Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin

Die autoritären Regime in der Slowakei, Rumänien und Bulgarien sympathisierten bereits seit Ende der 1930er-Jahre mit der nationalsozialistischen Judenpolitik und erließen antisemitische Gesetze. Während des Zweiten Weltkriegs kooperierten sie schließlich auch bei der Ermordung der Juden mit den Deutschen. Die Slowakei und Bulgarien lieferten Juden aus und ließen sie in die Vernichtungslager deportieren. Die rumänische Führung verfolgte in den annektierten und besetzten Gebieten eine eigene Vernichtungspolitik, der Hunderttausende Juden zum Opfer fielen.

Der Band 13 der sechzehnbändigen Edition »Judenverfolgung 1933 – 1945« dokumentiert die Verfolgungsgeschichte in den drei genannten Staaten. Dr. Eva Umlauf, 1942 im Arbeitslager Nováky in der Slowakei geboren, wird vor dem Hintergrund ihrer Lebensgeschichte den Band vorstellen.

PROGRAMM

Einführung
PD Dr. Susanne Heim

Lesung
Anette Daugardt, Schauspielerin

Vortrag
Dr. Eva Umlauf, Überlebende der Lager Nováky und Auschwitz

Podiumsgespräch
Dr. Eva Umlauf, PD Dr. Susanne Heim, Barbara Hutzelmann,
PD Dr. Mariana Hausleitner, Souzana Hazan

Begrüßung /Moderation
Uwe Neumärker, Direktor Stiftung Denkmal


Um Anmeldung unter veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de wird gebeten.

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29. August 2018, 18 Uhr, Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information,
Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin

Bild: Einladungskarte Vorderseite

Bild: Einladungskarte Rückseite