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27. Januar 2019

Norden zeigt die Ausstellung »Alles brannte!« – Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen

bis 28. April 2019, Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld

Donaustr. 12, 26506 Norden

Die Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld und der Ökumenische Arbeitskreis Synagogenweg Norden e.V. präsentieren die Sonderausstellung »Alles brannte!«.

Die Ausstellung vergleicht die Situation der jüdischen Bevölkerung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen miteinander und verdeutlicht, dass die Verfolgung und spätere Ermordung der Juden ähnlichen Mustern folgte.

Beide Provinzen waren annähernd gleich groß, hatten kulturell und historisch bedeutende Hauptstädte: Hannover und Königsberg. Die Ausstellung will die Situation der jüdischen Gemeinden bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten und ihre Verfolgung durch das neue Regime und die Auslöschung bis 1945 darlegen. Das gemeinsame Ausstellungsprojekt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Berlin) und des Ostpreußischen Landesmuseums Lüneburg ist bereits an zahlreichen Orten in Deutschland und Russland präsentiert worden. Es versteht sich als grenzüberschreitender Beitrag zur gemeinsamen Aufarbeitung der jüngsten Geschichte in Mitteleuropa.

Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld Donaustr. 12 / 26506 Norden, www.gnadenkirche-tidofeld.org

BEGLEITPROGRAMM

20. Februar 2019, 19 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Bernhard Parisius
»'Rassenschande' in Norden«
Zur Geschichte von vier Fotografien, die das Bild der Zeit
des Nationalsozialismus prägen

1. April 2019, 19 Uhr
Vortrag von Almut Holler
»Kinder, geht! Wartet nicht, bevor es zu spät ist!«
Von Fluchtwegen jüdischer Familien aus Norden


Mehr Informationen zur Ausstellung

Bild: Ausstellung »Alles brannte!« in Norden