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22. Juli 2017

Gedenken am Tag des Berliner CSD – Gedenkfeier für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus

Am 22. Juli 2017 veranstaltete die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg eine Gedenkstunde am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen. Die Feier fand im Vorfeld der traditionellen Demonstration zum Christopher Street Day statt.

Zu Beginn begrüßte Jana Holzheimer im Namen der Stiftung Denkmal und des LSVD die erschienenen Gäste. Daran anschließend sprach der LSVD-Landesvorstand Ulrich Keßler. Er betonte, dass trotz erreichter Rechte für Homosexuelle, wie etwa die vor kurzem beschlossene »Ehe für alle«, noch sehr viel zu tun sei. Als zweiter Redner kam Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal, zu Wort. Er setzte sich mit den im Nationalsozialismus ermordeten und verfolgten Homosexuellen auseinander und erläuterte eine Biographie einer im Nationalsozialismus verfolgten Lesbe näher.

Zum Abschluss der Gedenkfeier wurden von den verschiedenen Parteien und LGBT-Organisationen Kränze an das Denkmal gelegt.


Bild: Am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen niedergelegte Kränze; Foto: Stiftung Denkmal

Bild: Ulrich Keßler, LSVD-Landesvorstand; Foto: Stiftung Denkmal

Bild: Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal; Foto: Stiftung Denkmal