Neues

20. Juni 2017

»AUSGEGRENZT! WARUM? ZWANGSSTERILISIERTE UND GESCHÄDIGTE DER NS-›EUTHANASIE‹ IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND« – BUCHVORSTELLUNG

20. Juni 2017, 19 Uhr, Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin

Jahrzehntelang hatten die Opfer von Zwangssterilisation und »Euthanasie« geschwiegen. Erst viele Jahre nach ihrer Verfolgung im NS-Staat fanden einige von ihnen die Kraft, die Stimme zu erheben und für ihre Anerkennung zu kämpfen. Als sie 1987 den Bund der »Euthanasie«-Geschädigten und Zwangssterilisierten gründeten, konnten sie ihre Interessen erstmals politisch und gesellschaftlich vernehmbar vertreten.
Doch ihre Aktivitäten stießen auf Widerstände, da Mechanismen und Strukturen der Ausgrenzung die NS-Zeit überdauert hatten. Denkmuster von »lebensunwertem« Leben wirkten über Jahrzehnte in der Bundesrepublik fort – und behaupten sich bis in die Gegenwart.

PROGRAMM

Begrüßung
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Grußwort
Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«

Lesung einzelner Biografien
Linn Sanders und Andreas Pfaffenberger, Schauspieler

Kommentar
Margret Hamm, Herausgeberin, Arbeitsgemeinschaft Bund der »Euthanasie«-Geschädigten und Zwangssterilisierten

_______________

20. Juni 2017, 19 Uhr, Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin

Bild: Einladungskarte Vorderseite

Bild: Einladungskarte Rückseite