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20. September 2018

»Am Ende unserer Erfahrung sind wir aber noch lange nicht!« – Hertha BSC, der Holocaust und die Verantwortung des deutschen Fußballs heute

20. September 2018, 18 Uhr, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28–30, 10117 Berlin

»Am Ende unserer Erfahrung sind wir aber noch lange nicht!«, schreibt Dr. Hermann Horwitz unmittelbar nach Gewinn der Meisterschaft seines Vereins Hertha BSC 1930 in einem Artikel. Horwitz (*1885 im Prenzlauer Berg) ist Militärarzt im Ersten Weltkrieg und ab der
Saison 1923/24 Sportarzt bei Hertha BSC, die mit ihm 1930 und 1931 Deutscher Meister wird. Sein Verein schließt Horwitz am 26. September 1938 – vor 80 Jahren – aus. 1943 wird er nach Auschwitz verschleppt. 2016 erforscht ein Fanprojekt sein Schicksal. Noch
immer tut sich der deutsche Fußball mit der Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus schwer. Auch dafür steht das Zitat von Dr. Hermann Horwitz als Motto der Veranstaltung.

PROGRAMM

Begrüßung
Dr. Anja Siegemund, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin –
Centrum Judaicum; Uwe Neumärker, Direktor Stiftung Denkmal

Grußwort
Bernd Schiphorst, Vorstandsvorsitzender der Hertha BSC Stiftung

Vorstellung des Hertha-BSC-Fanprojekts »Spurensuche«

Diskussion
Walter Frankenstein, Holocaustüberlebender; Andreas Geisel,
Senator für Inneres und Sport; Juliane Röleke, Fanbetreuung
Hertha BSC; Gerd Liesegang, Berliner Fußballverband BFV,
moderiert von Adam Kerpel-Fronius, Stiftung Denkmal

Um Anmeldung unter veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de wird gebeten.
Bitte planen Sie ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrolle ein.

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20. September 2018, 18 Uhr, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28–30, 10117 Berlin

Bild: Einladungskarte Vorderseite

Bild: Einladungskarte Rückseite