Stadtspaziergang »Berlin als Erinnerungslandschaft«

Bild: Besucher am Stelenfeld

Bei diesem Spaziergang zu verschiedenen Denkmälern und Gedenkzeichen in der unmittelbaren Umgebung des Holocaust-Denkmals wird ein wichtiger Teil der vielfältigen Erinnerungslandschaft Berlins aufgezeigt. Die Referenten erläutern die jeweilige Entstehungsgeschichte und ermöglichen ein Austausch zur künstlerischen Gestaltung und Interpretation der Denkmäler und Gedenkorte.

Der Schwerpunkt liegt auf den vier von der Stiftung betreuten nationalen Denkmälern, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, es werden aber auch andere bedeutende Gedenkzeichen und -orte thematisiert*.

Mögliche Leitfragen, die je nach Interesse der Teilnehmer eine Rolle spielen können, sind:

•  Welche Aspekte des historischen Geschehens werden thematisiert?
•  Was sagen die einzelnen Denkmale über unsere Gegenwart aus?
•  Wem wird an dem Denkmal/Erinnerungsort gedacht und wem nicht?
•  Wer soll sich mit den einzelnen Denkmalen identifizieren können?
•  Wie sind die Denkmale gestaltet? (sprachlich – bildlich – rituell)
•  Welche Rollen spielen die Denkmale im Stadtraum?
•  Wie kann ich an den einzelnen Denkmalen aktiv werden?

 

Der Stadtspaziergang beginnt am Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Die Referenten besprechen vor Beginn, welche Gedenkorte besucht werden.

Dauer: 3 Stunden
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Polnisch, Russisch, Schwedisch
Preis pro Gruppe: 95 Euro
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen
Buchungsanfrage: über unser Buchungsformular oder unter

 


 

*Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas und Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde.
Weitere Gedenkorte in der Umgebung sind unter anderem das Sowjetische Ehrenmal mit Soldatenfigur, die Weißen Kreuze zum Gedenken an die Todesopfer der Berliner Mauer.