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»Das war mal unsere Heimat…« Jüdische Geschichte im preußischen Osten

Bild: Titelbild des Begleitbandes »Das war mal unsere Heimat…«

Die Stiftungen Flucht, Vertreibung, Versöhnung sowie Denkmal für die ermordeten Juden Europas haben einen Begleitband zur Internationalen Tagung »Das war mal unsere Heimat…« herausgegeben, die am 2. und 3. November 2011 in Berlin stattfand. Thema der Konferenz war die jüdische Geschichte im früheren preußischen Osten, die vor allem wegen des Kalten Krieges über Jahrzehnte in Vergessenheit geraten war. Der Tagungsband bietet Einblicke in die kulturelle Vielfalt deutsch-jüdischer Lebenswelten, beschreibt ihre Auslöschung, ebenso wie die wenigen erhaltenen Spuren und einzelne Formen der Erinnerung auf dem Gebiet des heutigen Polens, der Russischen Föderation und Litauens. Zahlreiche seltene Fotografien und Dokumente ergänzen die Texte des Tagungsbandes, der mit einem Geleit von Staatsminister Bernd Neumann und einem Grußwort des ehemaligen Bundestagsvizepräsidenten Wolfgang Thierse erschienen ist.

Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Herausgeber)
»Das war mal unsere Heimat…« Jüdische Geschichte im preußischen Osten
Berlin, 2013

ISBN: 978-3-942240-11-6
Preis: € 15,00
Erhältlich:
unter

»Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Ort der Information«

Bild: Buchcover »Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Ort der Information«

Seit der Eröffnung 2005 haben Millionen von Menschen das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin besucht. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um eine einzigartige Veröffentlichung, da sie – während sich zahlreiche Bücher mit dem Stelenfeld beschäftigen – erstmals umfassende Auskünfte über die Dauerausstellung im unterirdischen Ort der Information liefert und auch Einblick hinter die Kulissen der Forschungsarbeit sowie in die Entstehung der Ausstellung gibt. Sie dokumentiert die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden und die historischen Orte der Verbrechen. Im Zentrum stehen persönliche Schicksale der Opfer und die geografische Dimension des Holocaust.

Außerdem wird hier ein Überblick über das breit gefächerte Angebot jenseits der Dauerausstellung geboten, wie zum Beispiel das Videoarchiv mit seinen Zeitzeugeninterviews oder verschiedene Datenbanken mit Angaben zu einzelnen Opfern und Gedenkstätten in Europa heute. Ein Rundgang zu Gedenkzeichen und historischen Informationen in der näheren Umgebung rundet die Publikation ab.

Hier haben Sie die Möglichkeit, einen Blick ins Buch zu werfen.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Herausgeber)
»Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Ort der Information«
Berlin, 2007

ISBN: 978-3-422-02235-5
Preis: € 4,90
Erhältlich: im Buchladen des Denkmals, im Buchhandel und unter

Broschüre – »Aus dem Schatten der Erinnerung. Vergessene Opfer des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion«

Bild: Cover der Broschüre »Aus dem Schatten der Erinnerung. Vergessene Opfer des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion«

Am 22. Juni 1941 – vor nunmehr 70 Jahren – begann der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Es war der Beginn eines rücksichtslosen Vernichtungskrieges. Massenmorde an der Zivilbevölkerung, wirtschaftliche Ausbeutung und Zerstörung des Staatswesens waren das Ziel. 27 Millionen Menschen kamen zwischen 1941 bis 1945 in der Sowjetunion gewaltsam zu Tode.


Mit einem Gedenkkonzert in der Berliner Philharmonie wurde am 21. Juni 2011 an dieses historische Datum erinnert. Diese Broschüre mit dem Titel »Aus dem Schatten der Erinnerung« informiert anhand exemplarischer Biografien über die vergessenen Opfer des Vernichtungskrieges und bringt deren Schicksal in die öffentliche Wahrnehmung.
Hier haben Sie die Möglichkeit, einen Blick in die Broschüre zu werfen.

Kostenfrei
Erhältlich: im Ort der Information des Denkmals für die ermordeten Juden Europas und unter

»Ich blieb zurück. Erinnerungen an Breslau und Israel«

Bild: Buchcover »Ich blieb zurück. Erinnerungen an Breslau und Israel«


Karla Wolff, geb. Grabowski, wird 1928 in Breslau als Tochter einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters geboren. Zwischen 1933 und 1945 erlebt sie unmittelbar die Verfolgung und Ermordung der Breslauer Juden; ihr Vater studiert an der Kantorenschule in Berlin und ist zwischen 1941 und 1943 einer der Kantoren der Storch-Synagoge in Breslau. Als Aushilfskraft im Jüdischen Altenheim begleitet sie die zur Deportation bestimmten Menschen zu den Sammelstellen, arbeitet auf der Krankenstation für die noch in Breslau lebenden ›Mischehen‹ sowie auf dem Jüdischen Friedhof Cosel bei der Bestattung der Toten aus den umliegenden Zwangsarbeitslagern. In den letzten Monaten versteckt sie sich zusammen mit ihrem Vater bis zur Eroberung der Stadt durch die Rote Armee. Karla Wolff ist 1945 gezwungen, Breslau zu verlassen; über die Stationen Erfurt, Friedland und Fulda emigriert sie 1947 nach Palästina und gründet hier eine eigene Familie. Ihre Eltern wandern zunächst in die USA aus und kehren einige Jahre später nach Deutschland zurück. Der Vater amtiert über 20 Jahre als Kantor und Religionslehrer in Düsseldorf. Heute lebt Karla Wolff mit ihrem Mann in Naharija, Israel.

ISBN: 978-3-942271-55-4
Preis: € 14,80
Erhältlich: im Buchhandel und unter

»Denkmal für die ermordeten Juden Europas – Fotografien«

Bild: Buchcover »Denkmal für die ermordeten Juden Europas – Fotografien«

Der Fotoband, der den Bauprozess dokumentiert, ist im Ort der Information und im Buchhandel erhältlich.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Herausgeber)
»Denkmal für die ermordeten Juden Europas – Fotografien«, Fotografien von Klaus Frahm
deutsch-englische Ausgabe, 128 Seiten, 89 farbige Abbildungen, 31 x 21 cm
Berlin, 2005

Broschierte Ausgabe:
Preis: € 5,00
Erhältlich: im Buchladen des Denkmals und unter

Buchhandelsausgabe:
ISBN: 3-89479-225-6
Preis: € 29,90
Erhältlich: im Buchhandel

Broschüre – »Psychiatrie im Nationalsozialismus«

Bild: Cover der Broschüre »Psychiatrie im Nationalsozialismus«

Am 26. November 2010 gedachte die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in einer Gedenkveranstaltung zur Psychiatrie im Nationalsozialismus der Opfer nicht zu rechtfertigender Forschung, Zwangssterilisierung und Ermordung psychisch kranker Menschen sowie erzwungener Emigration von Psychiatern in der Zeit des Nationalsozialismus.

Die wissenschaftliche Fachgesellschaft bat in der Veranstaltung alle Opfer und Angehörige um Entschuldigung für das Unrecht und Leid, das ihnen von deutschen Verbänden und ihren Psychiatern zugefügt wurde.

Beigefügt als DVD ist der Mitschnitt der Gedenkveranstaltung in deutscher und synchronisierter englischer Fassung.

Schneider, Frank (Hrsg.), Springer Verlag, Heidelberg, 2011, 70 S., 20 Abb., 10 farbig.

ISBN: 978-3-642-20468-5
Preis: € 9,95
Erhältlich: unter www.dgppn.de

»Geliebt, verjagt, ermordet« – CD mit populären Hits von jüdischen Künstlern

Bild: CD-Cover »Geliebt, verjagt, ermordet« – CD mit populären Hits von jüdischen Künstlern

»Geliebt, verjagt, ermordet« lautet der Titel einer CD, die von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas zusammen mit Erich Schoepe (www.dashoerwerk.de) pünktlich zum zweijährigen Jubiläum des Denkmals präsentiert wurde. Zu hören sind bekannte deutsche Interpreten aus den 20er und 30er Jahren, darunter Friedrich Hollaender mit »Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt« und Richard Tauber mit »Dein ist mein ganzes Herz«. Erinnert wird an 20 jüdische Künstler, die nach der nationalsozialistischen Machtergreifung ermordet oder in das Ausland vertrieben wurden.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Erich Schoepe (Herausgeber)
»Geliebt, verjagt, ermordet« – CD mit populären Hits von jüdischen Künstlern
Berlin, 2008

Preis: € 5,95
Erhältlich: im Buchladen des Denkmals und unter
2,50 Euro des Erlöses unterstützen die Arbeit der Stiftung im Ort der Information.

»Denkmal für die ermordeten Juden Europas – ein virtueller Rundgang durch den Ort der Information«

Bild: DVD-Cover »Denkmal für die ermordeten Juden Europas – ein virtueller Rundgang durch den Ort der Information«

Aufgrund zahlreicher Besucherwünsche entwickelte die für die medialen Anwendungen im Ort der Information verantwortliche Firma MMCD aus Düsseldorf in Kooperation mit der Stiftung eine interaktive DVD auf Deutsch und Englisch zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Neben einem virtuellen Rundgang durch die unterirdische Ausstellung, der auch vertiefende Informationen zu den Inhalten der einzelnen Themenräume bietet, gibt es interaktive Panoramen des Stelenfeldes und des Orts der Information sowie Fotos und Filmsequenzen zu Geschichte und Gegenwart des Denkmals.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Herausgeber)
»Denkmal für die ermordeten Juden Europas – ein virtueller Rundgang durch den Ort der Information«
Berlin, 2008

Preis: € 14,95
Erhältlich: im Buchladen des Denkmals und unter

»Architektur der Erinnerung – NS-Verbrechen in der europäischen Gedenkkultur«

Bild: Buchcover »Architektur der Erinnerung – NS-Verbrechen in der europäischen Gedenkkultur«

Von Herbst 2004 bis Frühjahr 2005 gab es eine Vortragsreihe »Architektur der Erinnerung« der Stiftung Denkmal in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste, die baukünstlerisch bemerkenswerten Denkmälern und Gedenkstätten gewidmet war. International renommierte Architekten und Künstler stellten hierbei ihre geplanten oder ausgeführten Entwürfe vor. Der Band bietet einen Einblick in die sehr vielfältige Gedenkarchitektur und -kultur in einzelnen europäischen Ländern. Darüber hinaus bietet das Buch einen Überblick über 50 der architektonisch bedeutendsten Erinnerungsstätten in ganz Europa.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Günter Schlusche (Herausgeber)
»Architektur der Erinnerung – NS-Verbrechen in der europäischen Gedenkkultur«
Berlin, 2006

Erhältlich unter

»Profiteure des NS-Systems? Deutsche Unternehmen und das Dritte Reich«

Bild: Buchcover »Profiteure des NS-Systems? Deutsche Unternehmen und das Dritte Reich«

Im Frühjahr und Sommer 2004 führte die Stiftung Denkmal zusammen mit der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« eine Vortragsreihe zum Thema »Deutsche Wirtschaftsunternehmen und ihre Verstrickung in das NS-System. Historische Schuld, Wiedergutmachung und unternehmerisches Handeln heute« durch. Diese Veranstaltung war auch eine Reaktion auf die Debatte um die Beteiligung der Firma Degussa am Bau des Denkmals im Herbst 2003. Ausgewiesene Experten referierten anhand von Einzelbeispielen über das Verhalten deutscher Firmen im »Dritten Reich« und den Umgang mit dieser Vergangenheit nach 1945. Ausgehend von den Vorträgen, bietet die Publikation auf Grundlage neuester Forschungsergebnisse einen differenzierten Einblick in dieses Themengebiet.

Die Veröffentlichung wurde vom Fonds »Erinnerung und Zukunft« sowie von der Deutschen Bahn unterstützt.

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Jürgen Lillteicher (Herausgeber)
»Profiteure des NS-Systems? Deutsche Unternehmen und das Dritte Reich«
Berlin, 2006


ISBN 13: 978-3-89479-354-8
Erhältlich unter

»Dimensionen der Verfolgung. Opfer und Opfergruppen im Nationalsozialismus«

Bild: Buchcover »Dimensionen der Verfolgung. Opfer und Opfergruppen im Nationalsozialismus«

Unter dem Titel »Dimensionen der Verfolgung« veranstaltete die Stiftung in Kooperation mit der Vertretung des Saarlandes beim Bund sowie den Stiftungen Topographie des Terrors, Neue Synagoge - Centrum Judaicum und Brandenburgische Gedenkstätten, eine Vortragsreihe, die sich mit der Situation anderer Opfergruppen wie den Homosexuellen, den sowjetischen Kriegsgefangenen, den Sinti und Roma oder den »Euthanasie«-Opfern in der Zeit des Natioalsozialismus auseinandersetzte.
Der im Anschluss erschienene Sammelband »Dimensionen der Verfolgung« beleuchtet ein breites Spektrum von Verfolgungsmaßnahmen und Opfererfahrungen im »Dritten Reich«. Im Blickpunkt stehen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen in die Fänge des NS-Terrors gerieten, deren Schicksal aber im öffentlichen Gedächtnis bislang wenig verankert ist.

»Auf dem Weg zur Realisierung. Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Architektur und historisches Konzept«

Bild: Buchcover »Auf dem Weg zur Realisierung. Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Architektur und historisches Konzept«

Kein Denkmal hat in der Öffentlichkeit für so viel Diskussionsstoff gesorgt wie das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Nach dem Beschluss des Deutschen Bundestages von 1999, den Entwurf des Architekten Peter Eisenman an zentraler Stelle in Berlin zu verwirklichen, begann die zuständige Bundesstiftung mit dessen Umsetzung. Im November 2001 diskutierten internationale Experten die verschiedenen Intentionen und Erfordernisse des Denkmalprojektes sowie das wissenschaftliche und gestalterische Konzept des angegliederten »Orts der Information«. Dieser Band dokumentiert die Vorträge und die Weiterführung der weltweit beachteten Debatte.