Auswahl
Verfolgung der Sinti und Roma während des Nationalsozialismus
zurück   Sinti und Roma blicken auf eine wechselvolle Geschichte geprägt von Ausgrenzung und Selbstbehauptung zurück. Sie leben seit dem 14. Jahrhundert als eigenständige Minderheit in Europa. Immer wieder waren sie Ziel von Verfolgung und mussten unter eingeschränkten Rechten leben. Lange wurden sie diskriminierend Zigeuner genannt. Die Nationalsozialisten verschärften diese Politik. Sie beraubten Sinti und Roma ihrer Bürgerrechte. Schon 1933 wurden viele aufgrund des Gesetzes »Zur Verhütung erbkranken Nachwuchses« zwangssterilisiert, was heißt, dass sie keine Kinder mehr bekommen konnten. Mitte der 30er Jahre zwangen einzelne Gemeinden Sinti und Roma, in Lagern zu leben. 1939 wurde ihnen verboten, ihren Wohnort zu verlassen bzw. zu wechseln. 1935 wurden sie mit dem Erlass der Nürnberger Gesetze auch formal zu Bürgern zweiter Klasse gemacht.

vor


Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 3c
Seite 4
HintergrundtextLiteraturliste