Georges-André Kohn
Am 25. August 1944 machte der Transport im Konzentrationslager (KZ) Buchenwald Halt. Dort wurde die Familie auseinander gerissen. Die Nazis sperrten Georges Vater in Buchenwald ein. Er überlebte das KZ, erfuhr aber lange nichts über das weitere Schicksal seines Sohnes Georges. Die Mutter und die Schwester Antoinette wurden von Buchenwald ins KZ Bergen-Belsen gebracht. Dort starben beide kurze Zeit später. Für Georges und die Großmutter endete der Transport erst in Auschwitz-Birkenau. Die Großmutter wurde gleich nach der Ankunft durch Giftgas ermordet.