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Diese Website informiert über das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen und über das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma. Sie bietet einen Überblick über die Geschichte der Denkmäler, aktuelle Ereignisse und die historische Ausstellungen.

Sie können mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas Kontakt aufnehmen:

E-Mail: info[a]stiftung-denkmal.de

Telefon: 030 – 26 39 43 – 11

Oder über die Postanschrift:

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Georgenstraße 23, 10117 Berlin.



Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Die Stiftung wurde 2000 gegründet. Sie betreut das Holocaust-Denkmal, das Homosexuellen-Denkmal und das Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma. Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin besteht aus dem Stelenfeld und dem Ort der Information. Es ist den jüdischen Opfern des Holocaust gewidmet. Die Stiftung soll auch an die anderen Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Vorsitzender des Stiftungskuratoriums ist der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert.



Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal liegt südlich des Brandenburger Tors in Berlin. Es besteht aus 2.711 Betonstelen. Die Stelen sind unterschiedlich hoch und stehen auf einem gewellten Boden. Unter dem Stelenfeld liegt der Ort der Information. Dort wird mit einer Ausstellung über die Opfer informiert. Hier wird auch auf Gedenkstätten in Deutschland und Europa verwiesen. Das Denkmal wurde am 12. Mai 2005 der Öffentlichkeit übergeben und ist einer der Touristenmagneten Berlins. In unmittelbarer Nähe des Denkmals befinden sich die S-Bahnstationen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz.

Die Entscheidung für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Die Journalistin Lea Rosh und der Historiker Eberhard Jäckel hatten seit 1988 für den Bau des Denkmals für die ermordeten Juden Europas gekämpft. In der Öffentlichkeit wurde über das Denkmal lange Zeit heftig gestritten. 1999 entschied sich der Deutsche Bundestag für den Entwurf des New Yorker Architekten Peter Eisenman.



Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Das Denkmal liegt am südlichen Rand des Großen Tiergartens und südlich des Brandenburger Tors in Berlin. Es entstand nach dem Entwurf des dänisch-norwegischen Künstlerduos Michael Elmgreen und Ingar Dragset. Das Denkmal wurde am 27. Mai 2008 der Öffentlichkeit übergeben. In unmittelbarer Nähe des Denkmals befinden sich die S-Bahnstationen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz.



Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas

Das Denkmal befindet im Tiergarten direkt am Simsonweg zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude. Das Denkmal des Künstlers Dani Karavan besteht aus einem Brunnen mit einem versenkbaren Stein, auf dem täglich eine frische Blume liegt. Tafeln informieren über Ausgrenzung und Massenmord an dieser Minderheit während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. Das Denkmal wurde am 24. Oktober 2012 eröffnet.