<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Aktuelle Meldungen von stiftung-denkmal.de</title>
		<link>http://www.stiftung-denkmal.de/</link>
		<description>Stiftung Denkmal: Aktuelle Meldungen</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Aktuelle Meldungen von stiftung-denkmal.de</title>
			<url>http://www.stiftung-denkmal.de/fileadmin/images/ico-rss.gif</url>
			<link>http://www.stiftung-denkmal.de/</link>
			<width>12</width>
			<height>12</height>
			<description>Stiftung Denkmal: Aktuelle Meldungen</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Fri, 10 May 2013 15:25:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Gedenkfeier am Homosexuellen-Denkmal erinnert an das Leid lesbischer Frauen im Nationalsozialismus</title>
			<link>http://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/veranstaltungsberichte/detail/article/gedenkfeier-am-homosexuellen-denkmal-erinnert-an-das-leid-lesbischer-frauen-im-nationalsozialismus.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=441&#38;cHash=a9c41d0e071412a7dd1116095b96aaf8</link>
			<description>Unter dem Titel »Verschwiegen und vergessen« veranstaltete der Verein Spinnboden Lesbenarchiv und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unter dem Titel »Verschwiegen und vergessen« veranstaltete der Verein Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek zusammen mit der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft am 10. Mai 2013 am Homosexuellen-Denkmal im Tiergarten eine Veranstaltung, die an das Leid lesbischer Frauen im Nationalsozialismus erinnerte. Bewegende und eindrucksvolle Worte sprachen Prof. Dr. Corinna Tomberger, Dr. Claudia Schoppmann, Sigrid Grajek sowie Dr. Günter Grau. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Corinne Douarre. <br />Im Anschluss wurden am Denkmal Blumen und Kränze niedergelegt.]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungsbericht</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 May 2013 15:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>»Unerwünscht« – Ein Zeitzeugengespräch mit Kurt Salomon Maier</title>
			<link>http://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/veranstaltungsberichte/detail/article/unerwuenscht-ein-zeitzeugengespraech-mit-kurt-salomon-maier.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=441&#38;cHash=bdeeac4e18a81e2b20b3828a65522006</link>
			<description>Am 7. Mai 2013 veranstaltete die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas gemeinsam mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 7. Mai 2013 veranstaltete die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung im Ort der Information ein Zeitzeugengespräch mit Dr. Kurt Salomon Maier, der 1930 als jüngster Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Kippenheim geboren wurde. Er verbrachte dort seine Kindheit, bis er am 22. Oktober 1940 zusammen mit etwa 6500 Juden aus Baden und der Saarpfalz von den Nationalsozialisten in das französische Lager Gurs deportiert wurde. Ihm gelang die Auswanderung nach New York, später veröffentlichte er unter dem Titel »Unerwünscht« seine Kindheits- und Jugenderinnerungen. <br /> <br /> Auf dem Podium im Gespräch mit Dr. Wolfgang Thierse, dem Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, schilderte Kurt Salomon Maier dem Publikum zahlreiche Details seiner Verfolgung und Deportation. Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, hatte zuvor die Gäste begrüßt. Dr. Ulrich Baumann, stellv. Direktor der Stiftung, führte die Zuhörer in das Thema ein.]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungsbericht</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 May 2013 11:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Staatsarchiv Ludwigsburg zeigt »Was damals Recht war …«</title>
			<link>http://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/veranstaltungsberichte/detail/article/staatsarchiv-ludwigsburg-zeigt-was-damals-recht-war.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=441&#38;cHash=052e32e3e1a2f7b90d31536d284d6f86</link>
			<description>Am 7.  Mai 2013 wurde im Staatsarchiv Ludwigsburg die Wanderausstellung »›Was damals Recht war…‹ –...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 7.  Mai 2013 wurde im Staatsarchiv Ludwigsburg die Wanderausstellung »›Was damals Recht war…‹ – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht« durch den Leiter des Staatsarchivs, Dr. Peter Müller, eröffnet. Rund 70 Gäste waren in das Staatsarchiv am Arsenalplatz in Ludwigsburg gekommen. Die Grußworte sprachen Dr. Magnus Koch, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, und Walter Mugler vom Förderverein Zentrale Stelle und der Stolperstein-Initiative Ludwigsburg. Den Eröffnungsvortrag »Frühe Selbstentlastung der Wehrmachtrichter und die späte Rehabilitation ihrer Opfer« hielt der Militärhistoriker Prof. Wolfram Wette.<br /><br />Im Anschluss an das offizielle Programm führte Dr. Magnus Koch, Kurator der Ausstellung, die Gäste durch die Ausstellung.<br /><br /><strong>Begleitprogramm zur Ausstellung in Ludwigsburg</strong><br /> Das  Staatsarchiv Ludwigsburg hat in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule  Ludwigsburg und dem Förderverein Zentrale Stelle ein abwechslungsreiches  Begleitprogramm zur Ausstellung organisiert. Angeboten werden  Führungen, ein Zeitzeugengespräch, ein Film, eine Theater-Erzählung und  eine Lesung. Nähere Information dazu finden Sie <link 450#2099 - intern "Link zur Seite">hier.</link><br /><br /><br />Ludwigsburg ist die 31. Station der Wanderausstellung »Was damals Recht war…«. Die Ausstellung wird bis zum 20. September 2013 im Staatsarchiv Ludwigsburg zu sehen sein, bevor sie ab Oktober in der Gedenkstätte Flossenbürg präsentiert wird.<br /><br /><link 450#2099 - intern "Link zur Seite"></link>. 

]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungsbericht</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 May 2013 09:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gedenkveranstaltung anlässlich der Zerstörung des Instituts für Sexualwissenschaft vor 80 Jahren</title>
			<link>http://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/veranstaltungsberichte/detail/article/gedenkveranstaltung-anlaesslich-der-zerstoerung-des-instituts-fuer-sexualwissenschaft-vor-80-jahren.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=441&#38;cHash=3abd9d43f9929b88471a9ac96c7990a1</link>
			<description>Am 5. Mai 2013 erinnerte im Centrum Judaicum eine Gedenkveranstaltung an das Berliner Institut für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 5. Mai 2013 erinnerte im Centrum Judaicum eine Gedenkveranstaltung an das Berliner Institut für Sexualwissenschaft, das vor 80 Jahren von den Nationalsozialisten geplündert und zerstört worden war. Eingeladen hatte die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, deren Namensgeber einst das Institut gegründet hatte und vor den Nationalsozialisten ins Ausland flüchten musste.
 Dr. Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum, Dr. Ulrich Baumann, stellv. Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, sowie eine Vertreterin des Bundesjustizministeriums begrüßten die anwesenden Gäste. Der Schauspieler und Sänger Gustav Peter Wöhler las aus der Autobiographie Christopher Isherwoods. <br /> <br /> An einer Podiumsdiskussion über die Auswirkungen der Zerschlagung des Instituts für Sexualwissenschaft beteiligten sich Dr. Susanne zur Nieden vom Zentrum für Interdisziplinäre Geschlechterforschung, Sabine Balke, Geschäftsführerin Spinnboden Lebensarchiv &amp; Bibliothek e. V., Andreas Pretzel vom Archiv Sexualwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin und Dr. Rainer Herrn vom Institut für Geschichte der Medizin an der Charité Berlin. Der taz-Journalist Jan Feddersen moderierte das Gespräch. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Vivian Kanner.]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungsbericht</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 05 May 2013 11:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bewegender Abend mit Judith Schneiderman in der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz</title>
			<link>http://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/veranstaltungsberichte/detail/article/bewegender-abend-mit-judith-schneiderman-in-der-amerikanischen-botschaft-am-pariser-platz.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=441&#38;cHash=e60402f8c19415d8f566f2a317449819</link>
			<description>»Ich sang um mein Leben« – so lautete der Titel der gut besuchten Lesung mit musikalischem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[»Ich sang um mein Leben« – so lautete der Titel der gut besuchten Lesung mit musikalischem Ausklang, die am 2. Mai 2013 in der amerikanischen Botschaft in Berlin mit der Holocaustüberlebenden Judith Schneiderman stattfand. Vorgestellt wurde das gleichnamige Buch »Ich sang um mein Leben. Erinnerungen an Rachov, Auschwitz und den Neubeginn in Amerika«, das von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas herausgegeben wurde und dem Lebensweg von Judith Schneiderman gewidmet ist. <br /> 
1928 im heutigen Rachiw in der Karpatoukraine geboren, war die heutige 85jährige zusammen mit ihrer Familie nach 1939 und insbesondere nach 1944 der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt. Während der Großteil ihrer Familie im Konzentrationslager Auschwitz ums Leben kam, überlebte Judith selbst mehrere Lager. Die Kraft, so sagt sie, fand sie im Gesang. Nach dem Krieg wurde die Vereinigten Staaten von Amerika zu ihrer neuen Heimat.
 Beeindruckende Passagen aus dem Buch las die Schauspielerin Claudia Michelsen. S. E. Philip Murphy, Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, und Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, hatten die Gäste des Abends zuvor begrüßt. Auch Judith Schneiderman richtete persönliche Worte an das Publikum. Zusammen mit ihrer Tochter Helene – begleitet von Götz Payer (Klavier) – gab Judith Schneiderman unter großem Applaus des Publikums außerdem Kostproben ihres Gesangs.

______________________
<br />Buch<br /><strong>»Ich sang um mein Leben. Erinnerungen an Rachov, Auschwitz und den Neubeginn in Amerika«<br /></strong>Judith Schneiderman mit Jennifer Schneiderman<br />Herausgegeben von Adam Kerpel-Fronius und Uwe Neumärker<strong><br /><br /></strong>Die englische Fassung <em>I sang to Survive. A story of hope and human kindness</em>, die 2009 im Selbstverlag erschien, wurde von Alexandra Hölscher ins Deutsche übertragen.
Zu diesem Buch wurde die CD <em>Makh tsu di Eygelekh. Jiddische Lieder / Yiddish Songs</em> von Helene Schneiderman (Mezzosopran) und Götz Payer (Klavier) mit drei Aufnahmen von Judith und Paul Schneiderman veröffentlicht (Carus-Verlag Stuttgart, CV-Nr.: 83.380/00).
Die Publikation wurde von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« finanziell gefördert.<strong><br /><br /></strong>ISBN: 978-3-942240-08-6<br />Schutzgebühr: € 5,00<br />Erhältlich unter: <link www.info@stiftung-denkmal.de - email "E-Mail senden an: www.info[at]stiftung-denkmal.de">www.info[at]stiftung-denkmal.de</link><strong><br /></strong>]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungsbericht</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 14:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Interviews im Videoarchiv</title>
			<link>http://www.stiftung-denkmal.de/werkstatt/werkstattberichte/detail/neue-interviews-im-videoarchiv.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=441&#38;cHash=b011f0b4f67ffae1a88cfc3ca366f371</link>
			<description>Abba Naor aus Kaunas sowie Naftali Fürst und Thomas Frankl aus Pressburg</description>
			<content:encoded><![CDATA[»Als ich befreit wurde, war ich schon ein alter Mann« – so fasste Abba Naor seine Kindheit zusammen. Als Jugendlicher auf sich allein gestellt, überlebte er das Ghetto Kaunas, mehrere Zwangsarbeitslager und Todesmärsche.
1928 als mittlerer Bruder in einer jüdischen Familie im litauischen Kaunas geboren, wuchs Abba Naor behütet auf. Die Familie Naor versuchte zunächst vor der deutschen Besatzung zu fliehen, kehrte aber nach Kaunas zurück. Im Ghetto, in dem die Familie ab 1941 leben musste, wurde Abba Naors älterer Bruder erschossen. Von Kaunas in das Konzentrationslager Stuttof deportiert, wurde er von seiner Familie getrennt und nach Bayern als Zwangsarbeiter deportiert. Dort erlebte er die Befreiung und traf seinen Vater wieder. 1946 wanderte er ohne ihn nach Palästina aus. In den 1960er Jahren näherten sie sich jedoch wieder einander an, und Abba Naor zog mit seiner eigenen Familie zum Vater nach München. Weil ihn seine Geschichte sehr belastete, fand er erst in den 1980er Jahren die Kraft über seine Erlebnisse zu berichten: Sein Enkel drängte ihn, vor dessen Schulklasse als Zeitzeuge zu berichten. Seit dieser Zeit sprach Abba Naor immer wieder vor Gruppen und bei Veranstaltungen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebte der 84-Jährige wieder in Israel.
<br />Abba Naor (01156/sdje/0051). Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, 8. September 2012 (Berlin). Durchführung: Teresa Schäfer, Barbara Kurowska und Lennart Bohne. Transkription und Bearbeitung: Philipp Sukstorf.
-
Naftali Fürst sah in den 1960er Jahren in der israelischen Zeitschrift »Maariv« eine Fotografie von sich kurz nach der Befreiung in Buchenwald im April 1945. Dieses Foto führte ihn 2005 zum ersten Mal wieder nach Deutschland. Seitdem bemühte er sich verstärkt um die Erinnerung an den Holocaust.
Die Kindheit des 1932 in der damaligen Tschechoslowakei geborenen Natfali Fürst endete bereits im März 1939. Der so genannte »Anschluss« Österreichs hatte die Vertreibung der Familie aus dem Pressburger Vorort Au zur Folge. Nach zwei Jahren trügerischer Sicherheit im Arbeitslager Sered und einer kurzen Zeit in Freiheit wurde er im November 1944 gemeinsam mit seinem Bruder und seinen Eltern nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Nach der Trennung von den Eltern überlebte er gemeinsam mit seinem Bruder das Arbeitslager Budy, einen Todesmarsch, eine erneute Deportation sowie das Konzentrationslager Buchenwald. Kurz nach der Befreiung entstand eine der heute bekanntesten Holocaust-Fotografien, die ausgezehrte Häftlinge in einer Baracke in Buchenwald zeigte. Unter ihnen befand sich auch Naftali Fürst. Nach dem Februarumsturz in der Tschechoslowakei flüchtete die gesamte Familie Fürst 1949 nach Israel. Zum Zeitpunkt des Interviews lebte der Achtzigjährige in Haifa.
Naftali Fürst (01157/sdje/0053). Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, 23. Januar 2013 (Berlin). Durchführung: Daniel Baranowski, Lennart Bohne und Daniel Hübner. Transkription und Bearbeitung: Christoph Schönborn.
-
Thomas Frankl sah es als seine Aufgabe an, das Vermächtnis seines Vaters, des Künstlers Adolf Frankl zu bewahren. Während er mit seiner Mutter und Schwester in letzter Minute untertauchen konnte, wurde der Vater nach Auschwitz deportiert. Die dort erlebten Schrecken versuchte dieser, in Bildern zu verarbeiten.
1934 im tschechoslowakischen Pressburg in eine jüdische Familie geboren, erlebte Thomas Frankl schon als Kind antijüdische Diskriminierungen durch staatliche Maßnahmen und die einheimische Bevölkerung. Obwohl selbst von Verfolgung bedroht, versteckte die Familie einen jüdischen Jungen aus einem polnischen Ghetto bei sich. 1944 sollte die gesamte Familie deportiert werden. Der Mutter gelang es, mit den Kindern zu entkommen, der Vater wurde jedoch nach Auschwitz verschleppt. Nach der Befreiung durch die Rote Armee im April 1945 kam es zu einem Wiedersehen der Familie. Thomas Frankl emigrierte 1957 nach New York und wagte einen beruflichen Neuanfang, ehe er 1964 wieder nach Europa zurückkehrte. Seit 1975 organisierte er Ausstellungen mit den Bildern seines Vaters, die er zugleich als künstlerische Würdigung des Vaters wie als Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus verstand. Zum Zeitpunkt des Interviews lebte der 79jährige Thomas Frankl in Wien.
Thomas Frankl (01158/sdje/0052). Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, 15. Januar 2013 (Wien). Durchführung: Lennart Bohne, Daniel Baranowski und Uwe Seemann. Transkription und Bearbeitung: Martin Hölzl.]]></content:encoded>
			<category>Werkstattbericht</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 12:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gedenkkonzert zum Themenjahr 2013 »Zerstörte Vielfalt«</title>
			<link>http://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/veranstaltungsberichte/detail/article/gedenkkonzert-zum-themenjahr-2013-zerstoerte-vielfalt.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=441&#38;cHash=cfe73660c704e7088239937175187ae4</link>
			<description>Dagmar Manzel sang Werner Richard Heymann »Irgendwo auf der Welt …«In Erinnerung an die Vertreibung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong><span lang="EN-US"><strong><span lang="EN-US">Dagmar Manzel sang Werner Richard Heymann </span></strong>»Irgendwo auf der Welt …«<br /><br /></span></strong>In Erinnerung an die Vertreibung des Komponisten Werner R. Heymann  vor 80 Jahren sang der Film- und Bühnenstar Dagmar Manzel am 9. April  2013 in der Komischen Oper Berlin Heymann-Chansons und gab gemeinsam  mit den Musikern Tal Balshai (Piano / Akkordeon), Özgür Ersoy (Duduk /  Bağlama), Knut Weber (Violoncello) und Andreas Weiser (Percussion) und  dem Schauspieler Robert Gallinowski Einblick in Leben und Werk dieses  außergewöhnlichen Komponisten.
<span lang="EN-US"><br /><strong>Werner Richard Heymann</strong><br />Mit  Operetten, Filmkompositionen und Liedern wie »Ein Freund, ein guter  Freund«, »Liebling, mein Herz lässt dich grüßen« oder »Das gibt’s nur  einmal« prägte Werner Richard Heymann das Musikleben der Weimarer  Republik, bevor er Deutschland am&nbsp;</span>9. April 1933 aufgrund seiner jüdischen Herkunft verlassen musste. 
<span lang="EN-US">Auf den Tag genau 80 Jahre später wurde nun sein Wirken  mit einem Gedenkkonzert des Landes Berlin in Zusammenarbeit mit der  Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Komischen Oper Berlin im Rahmen des  Themenjahrs 2013 »Zerstörte Vielfalt« gefeiert – stellvertretend für  viele andere Emigranten, die maßgeblich zur Vielfalt dieser Stadt  beitrugen.</span>]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungsbericht</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 12:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>»Theresienstadt. Eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung«</title>
			<link>http://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/veranstaltungsberichte/detail/article/theresienstadt-eine-geschichte-von-taeuschung-und-vernichtung.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=441&#38;cHash=1c00f61dc884f90bc5188b9e6453903f</link>
			<description>Am 27. März 2013 veranstaltete die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas gemeinsam mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 27. März 2013 veranstaltete die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas gemeinsam mit der Botschaft der Tschechischen Republik und dem C.H. Beck Verlag eine Buchvorstellung mit Zeitzeugengespräch. Vorgestellt wurde das neu erschienene Buch von Prof. Dr. Wolfgang Benz »Theresienstadt. Eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung«. Bis heute hält sich das Bild des privilegierten »Altersghettos«, in dem vor allem musiziert und gemalt wurde. Wolfgang Benz beschreibt das Lager Theresienstadt als Ort, der in die »Endlösung« eingebunden und von Hunger, Elend und hoher Sterblichkeit geprägt war. Weit über 100.000 Juden kamen hier ums Leben. <br /><br />Eine, die das Ghetto Theresienstadt überlebte, ist Edith Erbrich. Die Zeitzeugin aus Frankfurt am Main war eigens nach Berlin gereist, um den Gästen der Veranstaltung von ihren Erlebnissen in Theresienstadt zu erzählen. Edith Erbrich, geb. Bär, wurde im Februar 1945 dorthin verschleppt. Sie war sieben Jahre alt. Ihr traumatisches Erlebnis des Ausgestoßen- und Verlassenseins wirkt über die Befreiung und Rückkehr nach Frankfurt am Main hinaus.<br /><br />Dr. Vojtěch Blodig, der stellvertretende Leiter der heutigen Gedenkstätte, berichtete von den Schwierigkeiten, Theresienstadt der Nachwelt als Gedenkstätte zu erhalten. <br /> Die über 100 Gäste im Ort der Information des Holocaust-Denkmals wurden zu Beginn der Veranstaltung von Eva Dvořáková, Gesandte-Botschaftsrätin der Botschaft der Tschechischen Republik, und Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal, begrüßt.
]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungsbericht</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 13:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Team des Videoarchivs in Israel</title>
			<link>http://www.stiftung-denkmal.de/werkstatt/werkstattberichte/detail/team-des-videoarchivs-in-israel.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=441&#38;cHash=453f7cd0def1ef2e12b1cf1844e44e62</link>
			<description>Aufnahme von fünf lebensgeschichtlichen Interviews</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vom 8. bis 22. März 2013 nahm das Team des Interviewprojektes in Israel fünf weitere, jeweils ungefähr dreistündige lebensgeschichtliche Interviews für das Videoarchiv »Sprechen trotz allem« am Holocaust-Denkmal auf.
Kurz vor ihrem 90. Geburtstag&nbsp; erzählte uns Margit Bartfeld-Feller, die heute in Tel Aviv lebt, ausführlich über ihre Kindheit und Jugend im damals rumänischen Czernowitz. Noch im Juni 1941 wurde sie – als späte Folge des Hitler-Stalin-Paktes und der damit verbundenen Besetzung ihrer Heimatstadt durch die Sowjetunion – in das mehrere tausend Kilometer entfernte Arbeitslager Krassnojarka am Fluss Wassjugan in Sibirien deportiert. In diesem, im Jargon der Gefangenen »Todesnest« genannten Lager starb ihr Vater an Hunger. Margit Bartfeld-Feller siedelte Ende der 1940er Jahre nach Nowo-Wassjugan über, gebar eine Tochter und lebte schließlich bis 1990 in Tomsk, wo sie als Musiklehrerin in einem Kinderheim arbeitete. Nach ihrer Auswanderung nach Israel begann sie, in bis heute zehn autobiographischen Büchern über ihre Heimat und ihre Verfolgung zu schreiben. Jeden Morgen, erzählte sie uns, wache sie auf und blicke auf die zwei Fotos, die in ihrem Schrank stehen: eines von ihr und eines von Selma Meerbaum-Eisinger, ihrer Klassenkameradin, die durch ihre Gedichte Berühmtheit erlangt hat und von den Nationalsozialisten ermordet wurde (<link https://dubistanders.de/Selma-Meerbaum-Eisinger - extern "Link zur externen Website">https://dubistanders.de/Selma-Meerbaum-Eisinger</link>) – zwei Lebensgeschichten, die am gleichen Ort begannen und jede für sich von Vertreibung und Mord im 20. Jahrhundert erzählen.
Zwi Harry Likwornik stammt ebenfalls aus Czernowitz. Der 79-Jährige leitete sein Interview mit einigen Gedanken darüber ein, welche zweifelhafte Ehre ihm zuteil wird, als »Überlebender« zu berichten. Gerne hätte er auf die Erfahrungen und Erlebnisse in seiner Jugend verzichtet: Er wurde in Viehwaggons und zu Fuß bei Minustemperaturen von mehr als 30 Grad als Siebenjähriger nach Transnistrien in das Ghetto Berschad deportiert. In dem heute immer noch recht wenig bekannten Ghetto herrschten katastrophale Zustände, die dazu führten, dass sein Vater der Witterung schutzlos ausgesetzt neben ihm liegend erfror. Zwi Harry Likwornik überlebte mehr als zwei Jahre in Berschad, kehrte mit Mutter und Bruder zu Fuß nach Czernowitz zurück und wanderte Ende 1947 in Richtung Palästina aus. Zunächst im Internierungslager Famagusta auf Zypern untergebracht, erreichte er Israel schließlich im Juni 1948 und lebt heute mit seiner Frau Ruth und einer großen Familie in Cholon.
<br />Seit 1949 lebt Shlomo Wolkowicz, der im Januar 2014 ebenfalls seinen 90. Geburtstag feiert, in Haifa. Er wurde in Jagielnica, einer Kleinstadt in Ostgalizien geboren und zog zum Besuch des Gymnasiums nach Lemberg. Nach der Besetzung der Stadt flüchtete er ins nahe gelegene Zloczow. Am 4. Juli 1941 wurde er dort jedoch verhaftet und gezwungen, bei der Aushebung eines kurz zuvor angelegten Massengrabes zu helfen. Am Abend des Tages wurde die männliche jüdische Bevölkerung durch Maschinengewehrfeuer ermordet. Shlomo Wolkowicz wurde nicht tödlich getroffen und versteckte sich bis zum Einbruch der Dunkelheit unter den Leichen. Schwer verletzt floh er anschließend, wurde erneut verhaftet, schaffte es, aus einem Gefängnis auszubrechen und verbrachte den Rest des Krieges unter dem Schutz eines Deutschen, der später als »Gerechter unter den Völkern« ausgezeichnet wurde. Shlomo Wolkowicz erzählte uns sehr genau von den Ereignissen des 4. Juli 1941, jenem Tag, von dem er, wie er sagte, »bis heute nicht zurück gekehrt ist«.
Mit dem Ehepaar Livni, beide 1926 geboren, führten wir abschließend Interviews in Kirjat Tivon, im Nordosten Israels. Chava Livni stammt aus Pressburg, war schon früh Mitglied der zionistischen Jugendbewegung Hashomer Hatzair und ging noch 1941 auf Hachschara, um sich auf ein Leben in Palästina vorzubereiten. Seit 1942 half sie slowakischen Jüdinnen und Juden, indem sie illegal falsche Papiere ausfertigte und damit vielen die Ausreise ermöglichte. Nach dem Slowakischen Nationalaufstand wurde sie über das Sammellager Sered nach Auschwitz-Birkenau deportiert, wo ihre Eltern ermordet wurden. Schließlich musste sie Zwangsarbeit in einem Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg verrichten und wurde in Mauthausen befreit. Kurz nach dem Krieg lernte sie den aus Prag stammenden Max Lieben kennen. Er stammte aus einer streng orthodoxen Familie und wurde mit seinen Eltern 1943 zunächst in das Ghettolager Theresienstadt deportiert. Über Auschwitz-Birkenau wurde er schließlich in den Lagerkomplex Kaufering in Süddeutschland gebracht, wo er von der Ermordung der Eltern in Auschwitz erfuhr. Noch Ende April 1945 wurde er auf einen Todesmarsch getrieben und völlig entkräftet bei Allach befreit. Nach dem Krieg arbeitete er kurzzeitig als Erzieher. Das Ehepaar wanderte nach der Heirat nach Israel aus.
Abschließend haben wir in Aschkelon Eva Erben getroffen. Die Stiftung besorgt zur Zeit eine Übersetzung ihrer erweiterten Autobiographie und bereitet die Publikation für Anfang 2014 vor. Eva Erben stellte uns zahlreiche Aufnahmen aus ihren Fotoalben zur Verfügung, die im Buch Verwendung finden werden.
Lennart Bohne, Daniel Hübner und Daniel Baranowski]]></content:encoded>
			<category>Werkstattbericht</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 09:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Robert Gallinowski las aus Reinhard Florian: »Ich wollte nach Hause, nach Ostpreußen! Das Überleben eines deutschen Sinto«</title>
			<link>http://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/veranstaltungsberichte/detail/article/robert-gallinowski-las-aus-reinhard-florian-ich-wollte-nach-hause-nach-ostpreussen-das-ueberleb.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=441&#38;cHash=c77d6b7147aaba0f79112de220f25be1</link>
			<description>Das Interesse war groß. Rund 80 Gäste besuchten am Abend des 21. März 2013 das Heidelberger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Interesse war groß. Rund 80 Gäste besuchten am Abend des 21. März 2013 das Heidelberger Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, um der Lesung aus der Biographie von Reinhard Florian zuzuhören. <br />Sylvio Peritore, stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Heidelberger Zentrums, begrüßte die Gäste. Die Mitherausgeberin des Buches und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Denkmal, Jana  Mechelhoff-Herezi, gab eine historische Einführung zur Verfolgung der ostpreußischen Sinti. Anschließend las der Berliner Schauspieler und Maler, Robert Gallinowski, ausgewählte Passagen aus dem Buch vor. 
<br /><strong>Reinhard Florian</strong><br />Der in der Nähe von Insterburg in Ostpreußen geborene Reinhard Florian überlebte zahlreiche Konzentrationslager und einen Todesmarsch. Aus seiner Familie überlebten einzig sein Vater und ein Bruder. Mutter, Stiefmutter und 13 Geschwister wurden von den Nationalsozialisten ermordet, die meisten von ihnen im sogenannten Zigeunerfamilienlager in Auschwitz-Birkenau. Der Bericht des heute 90jährigen Reinhard Florian über die Entwürdigungen, den Verlust an Menschlichkeit, letzte Hoffnungen und die Sprachlosigkeit angesichts des Erlebten ist oftmals schwer erträglich. Auf jede inszenierte Dramatik verzichtend, ist Robert Gallinowski dem Text auf beeindruckende Weise gerecht geworden. Sensibel und eingängig gelang es ihm, Reinhard Florians Schmerz, seine Fassungslosigkeit und den nie verwundenen Verlust seiner ostpreußischen Heimat zum Ausdruck zu bringen.
Die Lesung fand im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus statt. Das Buch ist im Oktober 2012 in der Zeitzeugenreihe der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas erschienen.
<br />Reinhard Florian<br /><strong>»Ich wollte nach Hause, nach Ostpreußen! Das Überleben eines deutschen Sinto«</strong><br />Herausgegeben von Jana Mechelhoff-Herezi und Uwe Neumärker<br />ISBN: 978-3-942240-07-9<br />Schutzgebühr: € 5,00<br />Erhältlich unter: <link info@stiftung-denkmal.de - email "E-Mail senden an: info@stiftung-denkmal.de">info@stiftung-denkmal.de</link> ]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungsbericht</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 11:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>